Aktuell

BTN im TV

Gewinnspiel 2014
Gewinnspiel
Gewinnspiel 2013
Konto eröffnen
Vorteile eines Kontos
• Einmalige Eingabe Ihrer Daten
• Zukünftig entfällt das lästige Ausfüllen
• Schnelles Bestellen ab sofort möglich

Passwort vergessen

Der BTN-Newsletter - damit Sie beim Thema Münzen immer auf dem neusten Stand sind! Natürlich GRATIS!
Unser Rückrufservice...
Sie haben Fragen, brauchen Informationen oder möchten telefonisch Münzen bestellen. Wir rufen Sie zurück!

Bitte rufen Sie mich zurück

Sie möchten selber mit
uns Kontakt aufnehmen?
Dann rufen Sie uns doch
an unter

05304 / 90 60 30
Unsere Partner
Frank WienekePaul BreitnerGiovane Élber
 
Deutsche Post
 
GoGreen & WeDo logos
 
The Perth Mint Australia
Die Geschichte des Münzsammelns

Münzen sind schon seit Jahrtausenden ein begehrtes Sammelobjekt. Man vermutet, dass schon der römische Kaiser August (63 v. Chr. – 14 n. Chr.) ein leidenschaftlicher Münzsammler war.

Lesen Sie mehr über die faszinierende Geschichte des Münzsammelns...

 

Logo Berufsverband des deutschen Münzfachhandels
Sie sind hier: Home / Deutschland

Deutschland

Weitere Kategorien auswählen - Deutschland und:

Die deutsche Geschichte, insbesondere die ehemalige deutsche Teilung, bringt es mit sich, dass es eine Vielzahl verschiedener Münzen gibt und diese noch im Umlauf sind. Gab es nach dem Ende des Krieges zunächst noch eine gemeinsame Währung aus Zeiten des Reiches, so kam es in der Folge der Teilung in die Besatzungszonen der Alliierten zu verschiedenen Währungsreformen.

DM-Münzen bis 2001 als Zahlungsmittel

Die einheitliche Währung für die drei westlichen Zonen und spätere Bundesrepublik Deutschland war die D-Mark. Die DM-Münzen wurden 1948 von den Besatzungsmächten eingeführt und lösten die bis dahin geltende Reichsmark ab. Diese Münzen hatten bis 1998 Bestand als Bar- und Buchgeld, bis Ende 2001 wurden sie dann ausschließlich bar gehandelt. Im Anschluss daran folgte die Einführung der Euro-Münzen auch für die Privatbürger. Die Einführung einer eigenen Währung war ein wichtiger Schritt, der im Kalten Krieg die Trennung zwischen Ost und West beförderte.

DDR-Münzen im Wandel der Zeit

Die DDR-Münzen gab es ebenfalls in verschiedenen Ausführungen. Nach Ablösung der Reichsmark wurde 1948 parallel zu den DM-Münzen die Deutsche Mark der Notenbank eingeführt. 1968 erfolgte die Umbenennung der Münzen in DDR-Münzen. Offiziell wurde die Währung dann in Mark der DDR umbenannt und entsprechend geprägt. Auch wenn die Münzen offiziell von Seiten der Staatsbank der DDR mit den DM-Münzen im Verhältnis 1:1 getauscht wurden, so lag ihr Kurs im privaten Handel und auf dem Schwarzmarkt bei etwa 1:7. Die DM-Münzen wurden wesentlich stärker bewertet. Das Ende der DDR-Münzen wird am 30. Juni 1990 datiert. Ab 1. Juli 1990 trat die kurz vor der Auflösung stehende DDR dem Währungsgebiet der Bundesrepublik bei und führte die DM-Münzen ein. Aus politischen Gründen wurde sie teilweise mit einem Sockelbetrag 1:1 und darüber hinaus 1:2 abgewickelt.

Münzen als begehrte Sammlerobjekte

Nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit waren bis Ende 2001 die DM-Münzen das ausschließliche Zahlungsmittel. Sie wurde 2002 abgelöst von den Euro-Münzen, da die Bundesrepublik Deutschland zu diesem Zeitpunkt den Euro als alleiniges Zahlungsmittel einführte. Noch heute sind alte DM-Münzen, die DDR-Münzen und die ersten Euro-Münzen für Sammler höchstbegehrte Objekte. Da die Zahl der noch im Umlauf befindlichen Objekte immer weiter abnimmt, steigt der Wert der Münzen kontinuierlich an.

DM-Münzen

Als 1948 von den Alliierten in den westlichen Besatzungszonen die DM Münzen eingeführt wurden, ahnte niemand, dass dies der Beginn einer über Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte werden würde. Bis zu der Abschaffung der Währung und der Einführung des Euro als Bargeldwährung wurde die D-Mark zu einer der stabilsten Währungen der Welt, die zugleich Ausdruck des deutschen Wirtschaftswunders war. Ob in den goldenen Fünfzigern, ob in den dynamischen Sechzigern oder nach dem wichtigen Mauerfall am Ende des Jahres 1989: Zu allen Zeiten war die D-Mark eine herausragende Währung, die sich auch deshalb zu einer bei Numismatikern äußerst beliebten Sammlung mauserte.
 

Starke Nachfrage nach den besonderen Motiven
 

Die starke Nachfrage und die internationale Akzeptanz der DM Münzen sorgten auch dafür, dass die Bundesbank immer wieder Gedenkmünzen auflegte. Ob für geschichtliche Jubiläen oder aber für runde Geburtstage bedeutender Deutscher - in den mehr als fünf Jahrzehnten des Bestehens entstand so eine Währung, die nicht nur stabil war, sondern immer auch für Sammler attraktiv blieb. Einstige Staatsoberhäupter oder aber bedeutende Literaten, große Sportler oder wichtige politische Ereignisse - wer die Gedenkmünzen sammelt, der wird auch immer ein Stück deutscher Geschichte verinnerlichen.
 

Guter Zustand von Münzen hilft bei der Wertsteigerung
 

Noch heute werden viele Münzen aus früherer Prägung angeboten. Dank der digitalen Möglichkeiten und der engen Verzahnung der Sammler ist es heute leichter denn je, besondere Stücke zu finden und so die eigene Sammlung komplettieren zu können. Ob der geringe Betrag mit wenigen Pfennigen oder aber der hohe Nominalwert von mehreren Mark: Je mehr Gedenkmünzen in einer Sammlung zusammengetragen werden, desto eher steigert sie ihren Wert. Befinden sich die Münzen noch in einem sehr guten Zustand, dann können die Münzen aus deutscher Produktion eine echte Wertanlage darstellen. Deshalb lohnt es sich, die Sammlung regelmäßig zu komplettieren und so für eine lückenlose Reise in die Vergangenheit zu sorgen.

Euro-Münzen

Zusammen mit den Eurobanknoten stellen die Euro-Münzen seit dem 1. Januar 2002 die Währung der Europäischen Union dar. Dazu zählen ebenfalls Nicht-EU-Staaten wie San Marino, Monaco und Vatikanstadt.
 

Aufbau und Gestaltung der Euro Münzen
 

Die Münzen des Euro ähneln sich alle in ihrem Aufbau und ihrer Gestaltung. Die Wertseite wird dabei als Vorderseite, die Bildseite als Rückseite bezeichnet. Im Vergleich zu den restlichen Münzen werden die 1- und 2-Euro-Stücke durch einen Kern und einen äußeren Ring gekennzeichnet, die jeweils aus Kupfernickel oder Messing bestehen. Alle Münzen des Euro tragen eine gemeinsame Vorderseite. Diese besteht bei den 1-, 2- und 5-Cent-Stücken aus dem Wert und der nördlichen Hemisphäre der Weltkugel mit dem Mittelmeer im Zentrum, sodass Europa in direkter Nachbarschaft zu Afrika und Asien abgebildet wird. Auf den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen sind die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten in Form von einzelnen Puzzle-Teilen abgebildet, allerdings wurde die Erweiterung der Europäischen Union im Jahre 2004 bei der Prägung der Länder auf den Münzen nicht mehr mit berücksichtigt. Auf den 1- und 2-Euro-Münzen ist neben den obligatorischen zwölf EU-Sternen der gesamte europäische Kontinent ohne jegliche Ländergrenzen sowie mit Einschluss der Staaten, die nicht zur EU gehören, eingraviert. Jedes Land, das an der gemeinsamen Währung des Euro beteiligt ist, kann die Rückseiten der Euro-Münzen nach Belieben mit nationalen Symbolen kennzeichnen. Verbindliche Bestandteile auf der Rückseite für alle Münzen sind jedoch die Jahreszahl sowie ein weiteres Mal die zwölf Sterne der Europäischen Union.
 

Sammler- und Gedenkmünzen
 

Neben der sich im Umlauf befindlichen Währung als Zahlungsmittel ist zudem jedes Land, das den Euro einsetzt, berechtigt, Sammler- oder Gedenkmünzen herauszugeben. Diese Sondermünzen verzeichnen oftmals hohe Wertsteigerungen und sind nicht nur deshalb besonders beliebt bei Münzensammlern in aller Welt.

Sonderausgaben Deutsche Einheit

Die Deutsche Einheit, oftmals auch als Deutsche Vereinigung oder Deutsche Wiedervereinigung betitelt, bezeichnet den Zusammenschluss zwischen der ehemaligen DDR (Deutschen Demokratischen Republik) und der Bundesrepublik Deutschland. Der Zusammenschluss fand am 3. Oktober im Zuge einer friedlichen Revolution statt. Der Tag wird in Deutschland seither als bundesweiter Feiertag "Tag der Deutschen Einheit" gefeiert. Die deutsche Teilung hielt vier Jahrzehnte (1949 bis 1990) an und war in Folge der Nachwehen des Zweiten Weltkriegs und des damals pulsierenden Kalten Krieges aufgekommen. Die Berliner Mauer, die beide Staaten voneinander trennte, war zuvor bereits am 9. November 1989 geöffnet worden. Damit galt der Fall des DDR-Regimes als beschlossen, der formale Zusammenschluss wurde knapp ein Jahr später vollzogen. Hochwertige Münzen und Sonderausgaben sollen an diesen historischen Meilenstein erinnern.
 

Deutschland nach 40 Jahren erneut vereint
 

Die DDR wurde mehrere Jahrzehnte vor dem Mauerfall durch das Sowjetregime gegründet und im Anschluss unterstützt, während die Bundesrepublik Deutschland, damals West-Deutschland, vorwiegend durch den Zusammenschluss der Alliierten gestützt wurde. Die Teilung orientierte sich an damaligen Besatzungszonen, wobei Nord-Ost-Deutschland von der damaligen Sowjetunion besetzt wurde, während der Süd-Osten durch die USA, der Süd-Westen durch Frankreich und der Nord-Westen durch Großbritannien verwaltet wurde. Deutschen Bürgern aus der DDR war es damals, zumindest ohne ausdrückliche Erlaubnis, strengstens untersagt, nach West-Deutschland zu reisen. Ebenso durften Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland nicht ohne eine spezielle Genehmigung in die DDR einreisen. Gemeinhin wurde die DDR eher kommunistisch geführt, während sich die Bundesrepublik an einer freien sozialen Marktwirtschaft orientierte.
 

Auswirkungen der Deutschen Einheit
 

Bereits kurze Zeit nach dem Zusammenschluss wurde für die DDR die D-Mark (Deutsche Mark) als Münzen und Banknoten eingeführt, zudem wurde zugleich das Ende der Planwirtschaft beschlossen. Der damals regierende Bundeskanzler, Helmut Kohl (CDU), war der Kanzler der neu zusammengeführten Bundesrepublik. Um die damalige DDR zu unterstützen, welche durch den Kommunismus wirtschaftlich stark geschädigt war, wurden zudem Subventionen in Millionenhöhe vereinbart. Außerdem wurde der noch heute währende Solidaritätszuschlag vereinbart, welcher von Westbürgern als Anteil vom Gehalt beziehungsweise Lohn angesetzt wurde. Mittlerweile gilt die Wirtschaft in den Neuen Bundesländern als reanimiert, große Städte wie Leipzig und Dresden können einen dauerhaften Aufschwung verzeichnen, auch wenn Gehälter nach wie vor nicht lückenlos angeglichen sind.

Sonderausgaben Sonstiges

Münzenliebhaber und Sammler, aber auch Anlageprofis wissen es schon lange: In Sachen Münzen ist Berlin ein wichtiger Standort. Die deutsche Hauptstadt ist zum Beispiel Heimat der Staatlichen Münze Berlin (SMB) und damit das Zuhause einer der wichtigsten Prägestätten in Deutschland. Die SMB blickt heute auf eine über 700-jährige Geschichte zurück und gilt damit sowohl als ältester produzierender Betrieb Berlins als auch als einzige Prägestätte, die die ostdeutsche Mark, die bundesdeutsche D-Mark und den Euro geprägt hat.
Neben Euromünzen als reguläres Zahlungsmittel (Umlaufmünzen) gibt die Berliner Prägestätte mit dem Prägezeichen A regelmäßig Sonder- und Neuprägungen zu vielfältigen Themengebieten heraus. Anleger und Sammler schätzen die prächtigen, meist streng limitierten Ausgaben für ihre hohe Prägequalität und künstlerische Gestaltung.
 

Sonder- und Anlagemünzen Berlin
 

Das Angebot an Sonder- und Anlagemünzen rund um Berlin ist vielfältig und erweitert sich mit jedem Jahr. Ausgegeben werden sowohl einzelne Sonderausgaben als auch Komplett-Sätze in Silber, Gold und mit Farbveredelungen. Zu den Münz-Themengebieten zählen historische Ereignisse wie der Mauerfall ebenso wie Gedenkmünzen für herausragende Menschen, besondere Ereignisse und Jubiläen. Sonderausgaben thematisieren beispielsweise die Kanzlerin der Bundesrepublik sowie weitere wichtige Persönlichkeiten.
 

Gedenkausgaben Berlin
 

Natürlich ist die deutsche Hauptstadt auch selbst Thema einiger begehrter Sondermünzen und exklusiver Gedenkprägungen. Aufgrund der historischen Bedeutung sowie der wechselhaften Geschichte Berlins sind diese besonderen Ausgaben ein Highlight in jeder Sammlung.

Sonderausgaben Städte und Bauwerke

Wer Münzen sammelt, entscheidet sich oft für eine bestimmte Kategorie. Dies können Pflanzen sein, eine historische Epoche oder bestimmte Bauwerke, wie Kirchen oder Brücken. Wer sich für deutsche Bauwerke entscheidet, kann aus einer großen Fülle von Motiven wählen, die ihm sozusagen die Heimat aus einer anderen Perspektive nahe bringen. Bauwerke sind in der Realität sehr imposant, als Teil einer Münze wirken sie dagegen fragil, aber genau darum auch sehr bemerkenswert. Ein schönes Beispiel für die Kategorie deutsche Bauwerke stellt die berühmte Frauenkirche Dresden dar. Dresden und sein Wahrzeichen auf einer silbernen Münze, das ist ein wunderbares Sammelobjekt bzw. Geschenk, das nicht nur die Freunde der Stadt Dresden begeistert. Gerade weil diese Kirche eine so bewegte Geschichte hat, eignet sie sich sehr gut als Sammelobjekt.
 

Deutsche Geschichte in den Händen halten
 

Auch sind der Kölner Dom als ein wichtiges Symbol der Rheinmetropole und natürlich der Bundestag bzw. das Brandenburger Tor in Berlin sehr beliebt, da sie eine Art übergreifenden Wert als Motiv haben. Deutsche Bauwerke sind besonders spannend, gerade weil Deutschland lange Zeit ein geteiltes Land war. Mit einer Sammlung dieser Bauwerke kann man sozusagen im Kleinen das zusammen wachsen lassen, was nun wieder zusammen gehört. In einer schönen Schatulle präsentiert, bieten Münzen dem Sammler die Chance, die deutsche Geschichte in den Händen und natürlich auch immer im Blick zu haben. Die Umsetzung der Motive, die Feinheiten, all das spielt eine große Rolle. Solch eine Sammlung ist nie komplett, die Suche nach neuen Exemplaren geht also immer weiter.
 

Auch international gefragt: Deutsche Bauwerke
 

Nicht nur deutsche Sammler interessieren sich für die berühmten Bauwerke Deutschlands. Die internationale Sammlergemeinde erkennt in den oft sehr stolzen und schön gestalteten Bauwerken einen hohen ästhetischen Reiz. Bauwerke auf Münzen berühren ganz allgemein das Herz des Sammlers durch ihre Beständigkeit, die individuelle Gestaltung, aber auch durch die Verkleinerung, die solch imposante Gebäude, wie der Kölner Dom, durch die Prägung auf einer Gold- oder Silbermünze erfahren. Deutschland in Miniaturform kennenlernen: Diese Reise von der Frauenkirche Dresden über den Hamburger Michel bis zum Kölner Dom treten weltweit viele begeisterte Sammler gerne an.