USA

Manche Münzensammler sammeln nur aus einer bestimmten Epoche oder einer bestimmten Region.

Weshalb sich die USA als Sammlungsgebiet besonders eignen

Die USA sind bei Sammlern aus mehreren Gründen sehr beliebt. Der erste Grund ist, dass eine ganze Reihe von Münzen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis heute geprägt wird. Durch die sich im Laufe der Zeit verändernden Motive ergeben sich so eine Vielzahl an Kombinationen aus Prägejahr und Motiv für die einzelnen Münzen. Der zweite Grund ist, dass in den USA überdurchschnittlich viele Stücke in einem relativ guten Zustand zu finden sind, da sie oft schon kurz nach der Ausgabe in Sammlungen integriert wurden. Der dritte Grund ist, dass eine Reihe von offiziellen Sonderausgaben existiert, von denen sich bei Sammlern vor allem die Gold- und Silbermünzen großer Beliebtheit erfreuen.

Die Geldstücke der USA nach ihrer Bezeichnung

Die Münze mit dem geringsten Nennwert ist der "Penny". Die 1-Cent-Münze wird seit 1793 in verschiedenen Ausführungen geprägt. Bei Sammlern besonders begehrt sind die Cent-Stücke von 1856 - 1858 mit einem fliegenden Adler auf der Vorderseite. Den nächsthöheren Nennwert stellt die 5-Cent-Münze dar, die auch als "Nickel" bezeichnet wird. Beliebt sind hier vor allem die Exemplare, die vor 1866 geprägt wurden, da diese einen Anteil an Silber enthalten, der den späteren 5-Cent-Münzen fehlt. Außerdem werden heute noch 10-Cent-, 25-Cent-, 50-Cent- sowie 1-Dollar-Münzen geprägt. Generell als Sammlerobjekt beliebt sind die Dollar-Münzen. Die Dollar-Münze wird seit 1793 mit verschiedenen Motiven in Umlauf gebracht. Die Beliebtheit zeigt sich auch darin, dass ein seltener "Flowing Hair Silver Dollars" für 10 Millionen Dollar versteigert wurde.

Nennwerte, die heute nicht mehr geprägt werden

Neben den bis heute im Umlauf befindlichen Zahlungsmitteln gab die US-Regierung eine Reihe von Münzen aus, die heute nicht mehr geprägt werden. Hier ist in erster Linie die 20-Cent-Münze zu nennen, die nur knapp drei Jahre von 1875 - 1878 in Umlauf gebracht wurde. Auf ebenfalls nur auf einen kurzen Prägezeitraum kommt die "Two-Cent"-Münze von 1864 bis 1873. Neben diesen Ausgaben gab es auch eine Reihe von Kuriositäten in der Geschichte der US-Münz-Produktion. So existierte von 1793 bis 1853 eine "Half-Cent"-Münze mit einem Nennwert von einem 1/2 Cent sowie eine 3-Cent-Münze von 1851 bis 1889. Daneben gab es von 1854 bis 1889 noch eine 3-Dollar-Münze. Generell sind Dollar-Münzen vor 1933 heute recht selten, da diese unter das damalige Goldverbot fielen und eingezogen wurden. Dazu zählen die 2-,5-, 3-, 5-, 10- sowie die bekannten 20-Dollar-Münzen.

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