Gold

Gold ist ein chemisches Element mit dem Symbol Au und der Ordnungszahl 79. Es ist ein dichtes, weiches, form- und dehnbares Metall mit einer leuchtend gelben Farbe und einem Glanz, deren Eigenschaften auch bei Vermischung des Materials mit Luft oder Wasser erhalten bleibt.

Chemisch betrachtet ist Gold ein Übergangsmetall sowie ein Gruppe-11-Element. Es ist eines der am wenigsten reaktiven chemischen Elemente. Das Metall kommt daher häufig in freier elementarer Form vor.

Gold als Wertgegenstand

Gold wird im großen Umfang in der ganzen Welt als Geld verwendet. Es dient einem effizienten indirekten Austausch. Zu diesem Zwecke werden standardisierte Goldmünzen, Barren und andere Einheiten mit stets festen Gewicht und vorgegebener Reinheit hergestellt. Die ersten Münzen, die aus diesem Metall geschlagen wurden, gab es in Lydien um 600 v. Chr.

Die erste Talentmünze aus Gold gab es vor und während der Zeit des Lebens von Homer. Diese wogen zwischen 8,42 und 8,75 Gramm. Die europäischen Volkswirtschaften verfolgten ab dem 13. bzw. 14. Jahrhundert die Prägung von Goldmünzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Gold durch ein System von nominell konvertierbaren Währungen mit festen Wechselkursen nach dem sogenannten Bretton-Woods-System als weltweites Geldverkehrsmittel abgesetzt.

Der Goldmarkt

Mit dem starken Wachstum der Volkswirtschaften im 20. Jahrhundert und der Erhöhung der Devisen haben die weltweiten Goldreserven und ihr Trading-Markt viel Einfluss verloren. Sie stellen nur noch einen kleinen Bruchteil des Weltfinanzmarktes dar.

Dennoch gilt Gold auch heute noch als wichtige Anlageform, da es weltweit beliebt ist und gerade in Krisenzeiten etwas Sicherheit bietet - etwa gegenüber Aktien oder Devisen von Volkswirtschaften.

Das Metall in der Schmuckindustrie

Aufgrund der Weichheit des reinen Goldmetalls ist dieses perfekt für den Einsatz in der Schmuckfertigung. Dies liegt an der geringen Veränderung seiner Härte und Verformbarkeit, an seinem hohen Schmelzpunkt und an der einzigartigen Farbe.

Legierungen mit niedrigem Bewertungskarat, in der Regel 22k bis 10k, enthalten einen höheren Anteil an Kupfer oder anderen unedlen Metallen sowie Silber oder Palladium in der Legierung. Kupfer ist das am häufigsten verwendete Basismetall, auch in der Schmuckindustrie.

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