Preußische Münzen

Das Königreich Preußen war ab 1871 ein Teil des Deutschen Kaiserreichs. Es setzte sich aus dem Kurfürstentum Brandenburg sowie dem Herzogtum Preußen zusammen und wurde 1701 unter König Friedrich Wilhelm I. zum Königreich. Preußische Münzen wurden nach den Vorgaben des Reichsmünzgesetzes geprägt.

Preußische Münzen aus verschiedenen Prägestätten

Preußische Münzen wurden in den Münzmanufakturen von Hamburg, Frankfurt, Hannover und Berlin hergestellt. Sie können im Wesentlichen in drei Kategorien eingeordnet werden: Die erste Kategorie sind preußische Münzen unter der Regentschaft von König Wilhelm I., welcher später auch zum Kaiser des Deutschen Reichs gekrönt wurde. Erwähnenswert ist hier die 10-Mark-Münze aus Gold mit einem Feingehalt von 900/1000. Sie war in den Jahren 1872-1873 Umlaufmünze des Kaiserreichs. Die Vorderseite (Avers) zeigt den Kopf des deutschen Kaisers, welcher mit folgenden Worten umschrieben wurde: Wilhelm deutscher Kaiser und König von Preußen. Die Rückseite (Revers) wird vom kleinen gekrönten Reichsadler eingenommen, welcher auf seiner Brust den deutschen Wappenadler trägt. Über den glatten Rand sind sechs vertiefte und von Arabesken eingesäumte Sterne verteilt. In die Kategorie Wilhelm I. fallen darüber hinaus preußische Münzen in Gold mit Nominalwerten von 5 Mark sowie 20 Mark. Des Weiteren gab es Silbermünzen (900/1000) mit identischem Design und Nennwerten von 2 und 5 Mark. Preußische Münzen in der Zeit von Friedrich III. unterschieden sich nicht wesentlich von denen unter Wilhelm I. Die Vorderseite wurde ab 1888 vom Kopfbild des Kaisers Friedrich III. eingenommen. Es gab die gleichen Nennwerte, Silbermünzen wurden als Zweimarkstücke sowie als Fünfmarkstücke hergestellt. Bei den Goldmünzen betrugen die Nennwerte nach wie vor 10 und 20 Mark. Dass es in der Amtszeit von Friedrich III. zu keinen anderen Münzprägungen kam, ist in erster Linie der Tatsache zuzuschreiben, dass diese Periode lediglich 99 Tage währte. Die Regentschaft von Wilhelm II. brachte preußische Münzen für den Umlauf und zum Gedenken hervor. Wilhelm II. war preußischer König und Kaiser von Deutschland von 1888 bis 1918. Preußische Münzen aus dieser Zeit unterschieden sich in der Gestaltung nur durch das aktualisierte Kopfbild. Ansonsten waren Avers und Revers wie bei den Vorläufern ausgeführt. Der Feingehalt wurde sowohl bei Silber als auch bei Goldmünzen (900/1000) beibehalten. Ab dem Jahr 1908 gab es erstmals eine Silbermünze mit Nominalwert von 3 Mark. Neu an ihr war auch die Inschrift auf dem glatten Rand, welche "Gott mit uns" lautete. Des Weiteren wurden unter Wilhelm II. zahlreiche Gedenkmünzen zu verschiedenen Anlässen geprägt.

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