Smaragd

Der Smaragd ist ein hell- bis dunkelgrüner Edelstein, der als Varietät des Silikat-Minerals Beryll geführt wird. Das Wort Varietät ist ein Fachbegriff aus der Mineralogie und bezeichnet die unterschiedliche Ausbildung eines Minerals in Bezug auf seine Form, seine Fläche, Farbe und Transparenz. Ein Beryll ist ein Mineral, das zur Gruppe der Silikate gezählt wird, was zu Deutsch Salze sind. Das Wort Smaragd ist eine Ableitung von dem lateinischen Begriff smaragdus und dem griechischen smáragdos, was zu Deutsch so viel wie grüner Stein bedeutet.

Abbau seit dem 13. Jahrhundert v. Chr.

Die ersten Smaragde, die nach Europa kamen, stammten aus Bergwerken aus Ägypten und wurden dort schon im 13. Jahrhundert vor Christus abgebaut. Nach der Eroberung Südamerikas durch die Spanier im 16. Jahrhundert ersetzten Lieferungen aus den dort zu findenden Bergwerken den Smaragd-Import aus Ägypten im Wesentlichen. Auch heute noch sind Smaragde vor allem in Granit- oder anderen metaphorischen Gesteinen zu finden. Auch als Flusssedimente lassen sie sich gewinnen. Die Kristalle sind fast nie größer als einige Zentimeter und haben zumeist Risse, Einschlüsse oder auch Beimengungen von anderen Kristallen. Je mehr davon in einem Stein zu finden sind, desto geringer ist die Qualität des Smaragds. Die größten Vorkommen von Smaragden gibt es in Kolumbien, Brasilien und auch im Uralgebirge. Daneben können Smaragde inzwischen aber auch künstlich hergestellt werden. Vor allem in der Schmuckindustrie spielen sie eine große Rolle. Ist ein Smaragd rein und von einer tiefgrünen Farbe, dann kann er auch schon einmal einen ähnlichen Preis wie ein Diamant erzielen. Der größte bislang gefundene Smaragd trägt den Namen Teodora oder auch Gottesgeschenk. Gefunden wurde er in einer nicht genau benannten Mine in Brasilien und wurde anschließend in Indien geschliffen. Er verfügt über ein Gewicht von rund 11,5 Kilogramm. Für die Nationen, in denen Smaragde gewonnen und exportiert werden, ist der Handel mit den Steinen ein ernst zu nehmender Wirtschaftsfaktor. In Kolumbien beispielsweise beträgt das jährliche Exportvolumen zwischen 150 und 400 Millionen US-Dollar. Auf eine ähnliche hohe Summe wird auch der Schwarzmarktanteil geschätzt.

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