Allergiepotential Euro-Münze

Viele standen der Einführung des Euros mit gemischten Gefühlen gegenüber, nicht nur wegen der möglichen Teuerungen, sondern wegen dem Allergiepotential der Euro-Münze. Alleine in Deutschland entfallen alleine rund 20 Prozent der Kontaktallergien auf Nickel. Dies ist gerade bei 1- und 2-Euro-Münzen einer der Hauptbestandteile der Münzen.

Hoher Anteil an Nickel

In den 1- und 2-Euro-Münzen beträgt der Anteil an Nickel rund 25 Prozent. Im Vergleich zu Modeschmuck ist der prozentuale Anteil bedenklich hoch. Hier ist der erlaubte Anteil 50-mal geringer als bei dem Münzgeld. Seitens offizieller Behörden ist jedoch dieser hohe Gehalt an Nickel unerlässlich, da anderenfalls die Münzen in Automaten nicht mehr überprüfbar wären. Wer bereits weiß, dass er auf Nickel allergisch reagiert, geht vorsichtiger mit dem Münzgeld um. Das Allergiepotential liegt nicht im Metall selbst, sondern durch den Kontakt mit Schweiß auf den Händen. Es findet eine chemische Reaktion zwischen dem Schweiß und den bei der Galvanisierung von Nickel verwendeten Chemikalien statt. Viele verzichten daher sogar gänzlich auf Münzgeld und bezahlen soweit wie möglich bargeldlos. Eine allergische Reaktion äußert sich meist nur auf den Stellen, mit denen die Haut in Kontakt mit dem Material kommt. Die Hände beginnen dann meist zu jucken und röten sich. Bei starken Unverträglichkeiten kann es zu Ausschlägen und im schlimmsten Fall zu massiven Hautschädigungen kommen.

Euro-Münzen als Allergieauslöser

Das hohe Allergiepotential der Euro-Münzen kann auch zu Reaktionen bei bisher noch nicht betroffenen Menschen führen. Für Risikogruppen wie Bankangestellte, Kassierer oder Taxifahrer, die täglich mit großen Mengen an Münzgeld in Kontakt kommen, ist die Gefahr sehr hoch, eine Unverträglichkeit zu entwickeln. Im Laufe der Jahre gab es bereits mehrere Fälle, die ihre bisherigen Tätigkeiten aufgrund einer Allergie auf das Nickel in den Euro-Münzen nicht mehr nachgehen konnten. Bei einer Nickelallergie gibt es bisher noch keine Linderung. Lediglich wenn kein Kontakt zu den Münzen besteht, sind keine Symptome zu verzeichnen. Zeigt die Haut bereits Reaktionen, verfliegen diese bereits nach ein bis zwei Wochen ohne Kontakt zu den Münzen.

Scheine auch bedenklich

Nicht nur die Münzen sind bedenklich, auch die Euroscheine können Probleme verursachen. Die Farbe auf den Geldscheinen könnte den Hormonhaushalt beeinflussen und zudem wird die Farbe mit Stoffen fixiert, die in geringem Maße auf den Scheinen verbleiben.

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