Währungseinheit

Der Währungseinheit kommt insbesondere eine praktische Bedeutung zu: Die Aufteilung in Münzen und Scheine entscheidet über die Handhabung des Geldes im Alltag. Bestenfalls können Verbraucher eine überschaubare Anzahl an Einheiten nutzen, mit denen sie Rechnungsbeträge bequem bezahlen können.

Ziel: Optimale Währungseinheiten für Verbraucher

Bei der Einführung einer neuen Währung überlegen sich die Notenbanken, welche Scheine und Münzen sie herstellen sollen. Zum einen soll das Angebot Verbraucher und Unternehmen in die Lage versetzen, auch kleine Beträge passgenau begleichen beziehungsweise Rückgeld herausgeben zu können. Deshalb gibt es in der Euro-Zone Münzen im Wert von 1, 2 und 5 Cent. Zum anderen sollen Kunden größere Summe bezahlen können, ohne zu viele kleine Scheine oder gar Münzgeld mit sich führen zu müssen. Deswegen entschieden sich die Verantwortlichen, auch Scheine mit Nennwerten von 50, 100, 200 und 500 Euro zu produzieren.

Streit über Sinnhaftigkeit mancher Scheine und Münzen

Die Nennwerte führen aber regelmäßig zu Diskussionen. So fordern Kritiker die Abschaffung des 500-Euro-Scheins. Ihrer Meinung nach finden diese Scheine im Alltag kaum Anwendung. Stattdessen kursieren sie vornehmlich in kriminellen Kreisen und Sparer horten sie zu Hause, in beiden Fällen werden sie dem offiziellen Geldumlauf entzogen. Die meisten Firmen nehmen solch große Scheine zudem nicht an, weil sie Fälschungen befürchten und zu viel Rückgeld überreichen müssen. Debatten entstehen auch bezüglich kleiner Münzen. Gegner beklagen, dass die Kosten für die Herstellung von Kleingeld im Wert von 1 und 2 Cent zu hoch liegen. Zudem verteuern sie die Nebenkosten für Unternehmen, da sie umständlich Wechselgeld organisieren müssen. Sie schlagen deshalb vor, diese Münze abzuschaffen. Firmen sollten in der Folge sämtliche Preise auf 5-Cent-Beträge auf- oder abrunden.

Währungseinheiten bei hoher Inflation

In manchen Staaten erfolgt nach einer massiven Geldentwertung eine radikale Umstellung der Währungseinheit. Die Türkei stellte zum Beispiel 2005 von der alten auf die neue Lira um. Der Wert einer neuen Lira betrug eine Million alte Lira. Das diente praktischen Zwecken. Geringere Preise ließen sich besser auszeichnen. Zugleich verfolgten die Verantwortlichen ein psychologisches Ziel. Angesichts einer mittlerweile gesunkenen Inflation wollten sie die wirtschaftlichen Turbulenzen der Vergangenheit vergessen machen, die niedrigeren Werte sollten die neue Stabilität symbolisieren und Vertrauen wecken.

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