Inflation

Als Inflation bezeichnet man eine allgemeine Preiserhöhung von Waren und Dienstleistungen, die in der Folge zu einer verminderten Kaufkraft führen. In der Regel werden dazu bestimmte Preisindexe genutzt, an denen sich eine Inflation herleiten lässt. Der Maßstab wird üblicherweise über die Inflationsrate angegeben. Je nach Geschwindigkeit, mit welcher der Wertverlust des Geldes eintritt, spricht man von schleichender, trabender oder galoppierender Inflation. Generell sehen Ökonomen eine Inflationsrate von bis zu 5 Prozent als gut für eine Volkswirtschaft an. Ein geringer Verfall des Geldwertes führt dazu, dass Menschen Interesse daran haben, ihr Geld zu investieren. Übersteigt die Inflation allerdings die 5 Prozent, dann wird sie zu einem Problem.

Die verschiedenen Arten

Üblicherweise unterscheidet man Inflationen nach zwei verschiedenen Arten. Eine Nachfragesoginflation liegt immer dann vor, wenn die Nachfrage nach Gütern größer ist, als die Unternehmen produzieren können. Um die Nachfrage zu regulieren, heben die Unternehmer typischerweise in der Folge die Preise für die Waren an. Dabei ist es auch relevant, ob Importe möglich sind. Je nachdem, ob dies der Fall ist oder nicht, unterscheidet man noch einmal zwischen hausgemachter und importierter Nachfragesoginflation. Die zweite Inflationsart wird als Angebots- oder Kostendruckinflation bezeichnet. Hier kommt es zu unverhältnismäßigen Preiserhöhungen, die in der Regel auf höhere Herstellungskosten zurückzuführen sind. Die Unternehmen geben diese dann an die Verbraucher weiter, was zu einem Verlust der Kaufkraft führt. Möglich ist zudem aber auch, dass die Preiserhöhungen aufgrund von Profitstreben der Unternehmen stattfinden. Fehlen dann Möglichkeiten, um auf günstigere Ersatzprodukte umzusteigen, dann spricht man von einer Profit-push-Inflation.

Historische Entwicklung

Geschichtlich gesehen kam es in der Frühmoderne meist dann zu Inflationen, wenn Staaten aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen viel Geld benötigten. In solchen Fällen wurden Münzen meist mit erheblich weniger Edelmetall geprägt oder gleich komplett auf Basis von minderwertigen Metallen. In der Folge begannen die Menschen dann die besseren Münzen zu horten und nur die minderwertigen Stücke für den Kauf zu nutzen. Die Händler erhöhten darauf die Preise für die Zahlung mit minderwertigen Münzen, was praktisch zu einer Inflation führte.

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