Kniehebelwerk

Das Kniehebelwerk ist eine Maschine zur Herstellung von Münzen, welche von Diedrich Uhlhorn in Grevenbroich bei Köln im Jahr 1817 erfunden wurde. Der Namen leitet sich aus den genutzten Hebeln ab, die Ähnlichkeiten mit einem Knie besitzen.

Das erfundene Prinzip war so erfolgreich, dass im 19. Jahrhundert die Anzahl der Münzen, die eine Maschine produzieren konnte, sich deutlich erhöhte. Selbst die meisten, heute genutzten automatischen Prägemaschinen beruhen immer noch auf dem Prinzip des Kniehebelwerkes. Dies liegt darin begründet, dass ein Kniehebelwerk sowohl mechanisch als auch elektrisch oder hydraulisch betrieben werden kann.

Funktionsweise und Bedeutung

Der große Unterschied des Kniehebelwerks zu den damals bekannten Prägemaschinen bestand in der Art und Weise, wie die Kraft übertragen wurde. Man macht sich die Grundlage zunutze, dass Kraft im Bereich eines fast ausgedrückten Knies erheblich verstärkt werden kann, obwohl die vorherige Bewegung mit geringer Kraft erfolgen kann und damit eine hohe Geschwindigkeit möglich ist. Der Oberstempel wird dabei mit einem zunehmenden Druck auf das Münzplättchen gepresst und sorgt so für die Prägung.

Durch die Erfindung des Kniehebelwerkes konnten Münzen viel schneller und effektiver geprägt werden. Ursprünglich wurden Stahlwalzen genutzt, die erhebliche menschliche Muskelkraft benötigten. Alternativ kamen auch Wasserkraft und Tiergespanne zum Einsatz. Das Verfahren dauerte jedoch lang und war zudem sehr aufwändig

Mit der Erfindung des Kniehebelwerkes wurde die Arbeit erheblich erleichtert und auch die Zeit, die für die Münzenproduktion benötigt wurde, konnte deutlich reduziert werden.

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