Münzenzähler

86 Milliarden Euro in Form von Münzen sind im Bargeldumlauf. Diese Menge an Münzen macht es notwendig, technische Gerätschaften zur Zählung zu verwenden. Diese reichen von Großgeräten für Banken und Geschäfte, um das tägliche Arbeitspensum zu minimieren, bis hin zu kleinen einfachen Geräten für den Privatkunden, der damit auf ein bestimmtes Ziel spart.

Mechanischer Münzenzähler

Die einfachste Form ist der mechanische Münzenzähler. Dabei bewegt die eingeworfene Münze einen Federmechanismus. Ein Sensor bestimmt dabei die Strecke, welche die Feder zurücklegt und kann dieser eine Münze zuordnen. Anwendung findet diese Technik vor allem bei elektronischen Münzspardosen. Dabei kann eine ungünstig eingeworfene Münze ein falsches Ergebnis liefern.

Weiterhin ist die Feder einer natürlichen Abnutzung unterworfen, wodurch es nach längerem Gebrauch zu Erkennungsproblemen von kleinen Geldstücken wie 1-Cent-Münzen kommen kann. Auch erkennen diese Geräte keine Fremdwährungen oder Fälschungen und die gesparten Münzen werden in einem einzigen Behältnis gesammelt.

Für größere Unternehmen und Banken ist diese Technik ungeeignet, durch den aufwändigen manuellen Einwurf und einer fehlenden Sortier- und Prüffunktion.

Münzenzähler für die Wirtschaft

Für die Wirtschaft gibt es eigene technische Lösungen, welche die Abrechnung vereinfachen. Diese besitzen ein Sammelfach, indem alle Münzen lose eingeworfen werden, der Einzug findet automatisch statt. Bei den Geräten ist es mittlerweile Standard, dass sie die Münzen nach Nennwert in eigenen Fächern sammeln und auch automatisch nach einer bestimmten Menge stoppen. Dadurch können die Geldstücke immer in der passenden Menge für die Banken gerollt werden.

Insgesamt gibt es vier verschiedene Methoden, den Münzwert zu bestimmen, diese werden miteinander kombiniert, wodurch auch eine Echtheitsprüfung ermöglicht wird.

  • Die technisch einfachste Methode ist das sogenannte Sieb. Da jede Münze abhängig vom Wert unterschiedlich groß ist, rutschen diese durch das Sieb in das passende Sammelbehältnis.
  • Ein weiteres, technisch einfaches Prüfungsverfahren ist die Gewichtsmessung. Jedoch gibt es auch Fremdwährungen, die das gleiche Gewicht bzw. Größe besitzen können. Deswegen sollten diese Verfahren miteinander oder mit anderen Prüfverfahren kombiniert werden.
  • Ein weiteres, komplexeres Verfahren ist ein Laser, der die Lichtbrechung misst oder die moderne Bilderkennung zum Abgleich der Münze mit einer Datenbank.
  • Außerdem existieren Systeme mit Legierungssensoren, die besonders geeignet sind, Falschgeld zu erkennen, da jede Münze eine andere Metallzusammensetzung hat und die physikalischen Eigenschaften bei Fälschungen auf Grund anderer genutzter Materialien abweicht.

 

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