Niederlande

Die Niederlande bestehen aus dem europäischen Teil sowie den BES-Staaten, Sint Marteen, Aruba und Curaçao. Der Euro gilt lediglich in den europäischen Niederlanden als offizielle Währung. Aruba verwendet den Aruba-Florin, in Sint Marteen und Curaçao ist die Ablösung des Antillen-Guldens durch den Karibischen Gulden vorgesehen, während die aus den früheren Niederländischen Antillen hervorgegangenen BES-Staaten den US-Dollar als Zahlungsmittel verwenden. Da zur Insel St. Martin auch der französische Teil Saint-Martin gehört und dieser den Euro als Währung verwendet, akzeptieren die meisten Händler im niederländischen Teil der Insel Zahlungsmittel der europäischen Gemeinschaftswährung ebenfalls.
Die Niederlande sind eine parlamentarische Monarchie mit der Hauptstadt Amsterdam und dem abweichenden Regierungssitz Den Haag. Die Niederlande sind seit Beginn Mitglied der Euro-Zone und haben die Gemeinschaftswährung 1999 als Buchgeld und 2000 als Zahlungsmittel eingeführt. Bis zum Prägejahr 2013 zeigten die regulären niederländischen Euro-Münzen auf der Landesseite das Bildnis der Königin Beatrix in zwei Varianten. Dieses wurde 2014 durch die Abbildung des neuen Königs Willem-Alexander abgelöst. Von der Möglichkeit zur Ausgabe der Zwei-Euro-Sondermünzen haben die Niederlande zunächst nur 2007, 2009, 2011 und 2012 Gebrauch gemacht, während sie 2013 zwei Motive herausbrachten. Des Weiteren haben die Niederlande verschiedene Sondermünzen mit Werten zwischen fünf und fünfzig Euro ausgegeben. Die Prägung aller niederländischen Münzen erfolgt in Utrecht, der amtierende Münzmeister lässt sich anhand seines auf der Münze vorhandenen Zeichens identifizieren.

Cent-Münzen

Eine Besonderheit stellen die niederländischen Münzen mit Werten von einem und zwei Cent dar. Diese werden seit 2007 nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet, da seitdem an der Kasse bei Barzahlungen auf fünf Cent gerundet wird. Aus diesem Grund werden niederländische Cent-Münzen mit Werten unterhalb von fünf Cent nur noch in geringer Auflage zu Sammlerzwecken geprägt und erzielen dank ihrer Seltenheit einen hohen Sammlerwert.
In den Niederlanden hat der Euro den Gulden abgelöst, dessen kleinste Münze das Fünf-Cent-Stück war. Eine Besonderheit des Niederländischen Guldens bestand in Münzen zu 25 Cent und Banknoten zu 25 Gulden. Der Eintausch von Zahlungsmitteln der alten Währung ist in den Niederlanden im Gegensatz zu Deutschland nur befristet möglich. Die Umtauschfrist endete für Münzen bereits 2007, während sie bei Geldscheinen bis 2032 besteht. Wie alle Vorläuferwährungen des Euro so bietet sich auch der Niederländische Gulden für Münzsammler als ein abgeschlossenes Sammelgebiet an.

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