Quecksilber

Quecksilber wird aus dem griechischen Hydrargyros, dem flüssigen Silber und dem lateinischen Wort Hydrargyrum abgeleitet. Bei Quecksilber handelt es sich um ein chemisches Element. Im Periodensystem, kurz PSE, ist es mit dem Symbol Hg und der Ordnungszahl 80 angegeben. Neben Brom ist Quecksilber das einzige Element im PSE, das unter normalen Bedingungen flüssig ist. Und es ist auch das einzige Metall, dessen natürlicher Zustand flüssig ist. Das Metall bildet aufgrund der Kohäsion Tropfen und benetzt daher die Oberflächen nicht, es ist aber wie jedes andere Metall auch leitfähig.

Aussehen und Verhalten des Quecksilbers

Die Farbe des Metalls ist silberweiß. In manchen Fällen zählt es zu den Edelmetallen. Jedoch ist es reaktiver als die Edelmetalle wie Gold oder Platin. Es ist in der Lage, mit vielen Metallen Legierungen zu bilden. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Amalgame. Jedoch leitet es im Vergleich zu den anderen Metallen sehr schlecht Strom. In der Gasphase liegt es einatomig vor, was ansonsten nur bei den Edelgasen der Fall ist. Die Dichte ist etwa 13,5-mal so hoch wie es bei Wasser der Fall ist. Damit kann auch ein Eiswürfel, der eine Dichte hat, die 7,87-mal so hoch ist wie Wasser, im Quecksilber schwimmen. Jedoch zeigte sich bei den Monte-Carlo-Simulationen, dass die Dichte des Edelmetalls relativistischen Effekten unterliegt. Berechnungen, die nicht-relativistisch sind, gehen von einer Dichte von 16,1 g/cm³ aus.

Die Rolle des Quecksilbers bei der Goldwäsche

Quecksilber wird bei der Goldwäsche eingesetzt, um den Goldstaub, der besonders fein ist, lösen zu können. Dadurch entsteht ein Goldamalgam. Durch die niedrige Schmelztemperatur des Metalls kann Quecksilber auch Legierungen bilden, die ebenfalls sehr leicht schmelzen. Das Quecksilber gelangt in die Umgebung, wenn das Gold gewaschen und zum Erglühen gebracht wird. So kann das reine Gold gewonnen werden. Durch diese Methode können auch Kupferbleche vergoldet werden. Das wurde beispielsweise in St. Petersburg bei den Kuppeln von der Isaakskathedrale im 19. Jahrhundert gemacht. Früher war es im Harz üblich, mit dieser Methode Silber zu gewinnen.

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