Regenbogenschüsselchen

Dieser bestimmte Typ Gold- bzw. Silbermünze wurde damals auch "Muschelstatere" genannt. Man vermutet heute, dass die keltischen Völker, wie die Boier oder die Vindeliker diese Münzen schon ab 300 v. Chr. geschmiedet hatten.

Die Regenbogenschüsselchen fallen vor allem durch ihre unkonventionellen Formen und Prägungen auf. Die Münze ist fast immer gewölbt, schüsselförmig und auf den ersten Blick gar nicht als Zahlungsmittel zu erkennen. Das lag daran, dass die Goldstücke zumeist unbeschriftet waren und mit keltischen Motiven wie z. B. Schlangen, Vogelköpfen, Kugeln oder Sternen verziert wurden.

Die Fundorte lagen zumeist zwischen Ungarn, Böhmen und Süddeutschland. Obwohl man heute glaubt, dass die Münzen schon 300 Jahre v. Chr. hergestellt wurden, stammten die meisten Regenbogenschüsselchen, die gefunden wurden, aus dem Jahr 100 v. Christus.

Der Aberglaube und seine Heilkraft

Ein Aberglaube gab dem Regenbogenschüsselchen seinen Namen. Die Finder der Münze waren davon überzeugt, dass die kleine schüsselförmige Münze vom Regenbogen herab getropft und somit am Ende des Regenbogens einfach liegen geblieben war.

Oft haben Bauern beim Pflügen ihrer Felder die Regenbogenschüsselchen entdeckt und waren ganz angetan von den goldenen, glänzenden Münzen, die nach dem Regen komplett von der Erde befreit waren und dessen Herkunft sie nicht einschätzen konnten.

Somit erhielten die Regenbogenschüsselchen den Ruf eines Glücksbringers. Das Volk war fest davon überzeugt, dass diese Münze ein Geschenk des Himmels war. Sie betrachteten die Regenbogenschüsselchen nicht nur als wertvoll, sondern sie besaß auch die Fähigkeit Krankheiten, wie Fieber, Geburtswehen und Krämpfe zu heilen.

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