Schilling

Die offizielle Währungseinheit ist heute noch in Kenia, Somalia, Tansania und in Uganda gültig. In Österreich, Großbritannien, mehreren altdeutschen Ländern im Norden Deutschlands (darunter Lübeck, Hamburg, Schleswig-Holstein, Preußen), Litauen und Dänemark gab es sie früher als Währung oder in Form von Münzen.

Historie

Die Wortherkunft ist nicht sicher geklärt. Die Währung soll wohl nach dem Prägemeister Bernhard Schilling von Lignitz (um 1590) benannt sein. Der Schilling war der Nachfolger des Aureus, einer römischen Goldmünze. Karl der Große legte im Jahre 794 diese neue Silberwährung fest. Der Schilling war allerdings eine reine Rechnungsmünze und Gewichtseinheit. Ein Schilling, auch als Solidus oder Groschen bezeichnet, entsprach im Mittelalter in etwa 12 Pfennig. Er hatte um das Jahr 900 etwa die Kaufkraft von 120 Hühnern oder 4 Kilogramm Getreide. Um das Jahr 1150 wurde in Oberitalien mit einer neuen, silbernen Schillingsmünzausprägung begonnenen. Aus dem italienischen „Grossino“ entstand die geläufige Bezeichnung "Groschen".

In Deutschland

Der Schilling wurde zum großen Teil in Norddeutschland geprägt. Der Buchstabe "ß" stand in alten Dokumenten für die abgekürzte Bezeichnung des Schillings. Der silbernen Münze war mit dem damals üblichen Groschen vergleichbar.

In Großbritannien

Der frühere britische Shilling wurde 1816 mit einem Gewicht von 5,7 g Sterlingsilber und einem Durchmesser von 24 Millimetern vereinheitlicht. Im Jahre 1971 wurde der Shilling abgeschafft und die Münzen verblieben als 5-Pence-Münzen im Umlauf. Aus diesem Grund wird noch heute die Münze umgangssprachlich als Shilling bezeichnet.

In Österreich

In den Jahren 1925-1938 und 1945-2001 war die Währung offizielles Bargeld. Von 1938-1945 galt die Reichsmark als österreichische Währung. Mit der Euroeinführung 2002 wurde der Schilling in Euro mit einem Wechselkurs von 13,7603:1 getauscht.   

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