Währungen

Währungen bezeichnet man als die Ordnung und Verfassung des Geldwesens eines Staates und hierbei insbesondere das Noten- und Münzsystem innerhalb des Währungsraumes eines Staates. Dabei umfasst der Währungsraum den Geltungsbereich der jeweiligen Währung. Dadurch wird der Transfer von Dienstleistungen und Waren ermöglicht, ohne dass die Gegenleistung erneut in Dienstleistungen und Waren vorgenommen werden muss. Oft bezeichnet man auch die vom Staat anerkannte Sorte Geld als Währung. Grundsätzlich sind Währungen jedoch eher eine Unterform des Geldes. Währungen sind an internationalen Devisenmärkten handelbar, den dort erzielten Preis nennt man Wechselkurs. Bei fast allen Währungen wird die Unterteilung nach dem Dezimalsystem vorgenommen, es existiert neben der Haupteinheit zusätzlich eine Untereinheit, die einem Hundertstel der Haupteinheit entspricht. Die Kontrolle über die Währungspolitik und Währung wird in den einzelnen Staaten von der jeweiligen staatlichen Zentralbank oder vom Finanzminister ausgeübt. Dabei verfügen die Zentralbanken in fast allen westlichen Staaten über eine große Autorität. Die Regierungen können überhaupt nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang Einfluss auf die Zentralbanken ausüben.

Währungen sind nicht nur nationale Angelegenheit

Währungen, die auf der ganzen Welt gehandelt und getauscht werden können, sind konvertibel. Man spricht ebenfalls von Konvertibilität, wenn eine Währung durch Silber oder Gold abgesichert und der Umtausch jederzeit in die entsprechenden Münzen möglich ist. Insgesamt gibt es derzeit mehr als 160 offizielle Währungen, von denen jedoch nur der Dollar als internationale Leitwährung gilt. Der Euro ist als einzige Währung auf dem Wege, sich dem Dollar als Leitwährung anzunähern. Neben diesen beiden existieren noch einige Komplementärwährungen mit regionalem Charakter. In Ländern, in denen die Währung das Vertrauen der Bevölkerung verloren hat, bilden sich häufig Ersatzwährungen in Form verschiedener Materialien, wie beispielsweise die Zigarettenwährung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. In Krisenzeiten gilt auch das sogenannte Notgeld als Währungsersatz. Noch häufiger werden die Währungen anderer Staaten Ersatz für die eigene Währung. Dies trifft beispielsweise für die DDR zu, in der die Westmark als Parallelwährung zur DDR-Mark gehandelt wurde. Dabei waren insbesondere die 100-DM-Scheine, auch blaue Fliesen genannt, ein gerne genutztes Tauschmittel.

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