Währungen vor dem Euro

So vielfältig Europa war und es immer noch ist, so verhielt es sich auch mit den unterschiedlichen Währungen vor dem Euro, was sich besonders beim Anblick der Münzen niederschlug. Diese sind, da von Land zu Land unterschiedlich geprägt, nach der Währungsreform natürlich immer noch vielfältig im landesspezifischen Aussehen. Jedoch entfällt der Besuch in der Wechselstube, wenn man beispielsweise in den französischen Alpen Ski fahren möchte. Hier sollen nun einige der Vor-Euro-Währungen vorgestellt werden.

Die Gruppe der Francs

Neben dem Pfund ist der Franc eine weit verbreitete Währung in Afrika und Ozeanien, aber auch in der Europäischen Union. Bei letztgenanntem ist es damit seit dem 1. Januar 2002 offiziell vorbei. Der Franc repräsentierte die Währung frankophoner Länder, in Europa zählten dazu neben Frankreich selbst auch Belgien und die Kleinstaaten Luxemburg und Monaco. Jedes der Länder hatte seine eigenen Francs und Centimes. Auch die Prägungen auf den Münzen unterschieden sich in Portraits, Kronen oder auch Wappen. Heute gibt es in Europa nur noch in der Schweiz die sogenannten Schweizer Franken, da die Schweiz nicht zur Europäischen Union gehört und von daher nicht an der Währungsreform teilnahm.

Von Pounds und Pennies

Ebenfalls nach Übersee exportiert, hat es das Pfund weniger hart getroffen als den Franc. Dies hat mehrere politische Gründe. Das Pfund, als Währung der Briten, besteht nach wie vor in England. Zwar ist das Königreich Mitglied der Europäischen Union, hält aber seit jeher an traditionelle Formen und Umgängen, inklusive der traditionellen Währung, fest. Irland hingegen wünschte sich seit längerem mehr Unabhängigkeit vom Nachbarn und begrüßte die neue, europäische Währung. Treu geblieben sind die Iren ihrem Motiv auf den Münzen: Nach wie vor zieren diese die irische Harfe. Auch der Inselstaat Zypern hat das Pfund abgeschafft.

Das Aus für die Mark

In Deutschland löste der Euro die Deutsche Mark ab. Diese hatte eine wechselvolle Geschichte durchlebt: Ursprünglich mit dem Deutschen Reich als Mark gegründet, durchlebten die Deutschen mit dieser Währung als Rentenmark, Reichsmark oder Alliierte Militärmark bis hin zur Deutschen Mark gut 130 Jahre Währungsgeschichte. Auch in Deutschland blieb man den Münzmotiven zumindest mit Eichenlaub auf Pfennigen beziehungsweise Euro-Centmünzen treu.

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