Euro-Münze: Vorderseite

Anders als die Rückseiten Euro-Münzen, die von den einzelnen Staaten individuell gestaltet sind, weist die Vorderseite Euro-Münze einheitliche Motive auf. Alle acht Münzen des Euro sind in ihrer Vorderseite in allen Teilnehmerstaaten gleich gestaltet. Dabei sind verschiedene Elemente vorhanden, welche die Vorderseite Euro-Münze aufweist. Hierbei handelt es sich zunächst um den jeweiligen Nennwert der entsprechenden Münze, der auf das Geldstück aufgeprägt ist. Weiterhin sind auf der Vorderseite der Euro-Münzen sechs Linien erkennbar. Diese Linien gehen an ihren jeweiligen Enden in einen Stern über. Zudem sind auf den Münzen drei unterschiedliche Karten von Europa aufgeprägt.

Motive

Bei den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen ist Europa auf einer Weltkugel abgebildet. Bei den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen sind die einzelnen Länder der Europäischen Union in ihren Umrissen, allerdings nicht zusammenhängend wie bei der Europakarte, zu erkennen. Auf den 1-Euro und 2-Euro-Münzen ist wiederum das vereinigte Europa symbolisch dargestellt. Wichtig ist auch, dass bei den Gestaltungen der Ränder der Münzen sehbeeinträchtigte Menschen berücksichtigt wurden und dass deshalb die einzelnen Münzen auch ohne Augenlicht durch bloßes Ertasten von glatten Rändern, alternativ Rillen sowie Riffelungen erkennbar sind. So können die Münzen nicht nur aufgrund ihrer unterschiedlichen Durchmesser sowie Stärken voneinander unterschieden werden, sondern darüber hinaus auch durch die Randgestaltung.

Wer entwarf die Vorderseite?

Die Entwürfe der Euro-Münzen Vorderseiten entstammen übrigens allesamt dem Belgier namens Luc Luycx. Seine Initialen sind auf den Münzen als „LL“ hinterlassen. Diese Initialen werden auch als Münzmeisterzeichen bezeichnet und sind auf den Euro-Münzen unterschiedlich gestaltet. Bei den 1-Euro-Münzen sind die beiden Buchstaben seiner Initialen künstlerisch verschlungen dargestellt, um ihn als Urheber der Entwürfe erkennbar zu machen. Zudem ist auf den 1- und 2-Euro-Münzen der Schriftzug noch einmal in Großbuchstaben erkennbar. Allgemein wurde bei der Gestaltung der Euro-Münzen eine bestimmte Herstellungstechnik wie auch Material-Kombination genutzt, um die Münzen fälschungssicher zu gestalten. Dabei wurde bei den 1- und 2-Euro-Münzen die Bimetall-Technik genutzt und ein sogenannter Dreischicht-Werkstoff genutzt, damit die Fälschungssicherheit erhöht werden konnte. Bei der Währungsreform zum Jahr 2002 wurden insgesamt 120 neue Euro-Münzen mit einheitlicher Euro-Münzen Vorderseite in den Umlauf gebracht. Ab dem Jahr 2007 erfolgte eine leichte Umgestaltung der Europakarte auf der gemeinsamen Vorderseite der Euro-Münzen.

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