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Die Entstehung des Geldes

Im Zusammenleben der Menschen erfüllt das Geld viele Funktionen. In erster Linie dient es als allgemeines Tauschmittel. Es ist aber auch ein neutraler Maßstab für den Wert einzelner Güter und Leistungen. In der Vorzeit fand zumeist ein direkter Warentausch statt. Das war jedoch nicht immer ganz einfach, vor allem wenn man nichts anbieten konnte, was der andere gerade benötigte.

So entstand die Idee, ein allgemein anerkanntes Gut als Tauschmittel für die gewünschten Waren zu schaffen. Als Vermittlungsgüter kamen so zum Beispiel Felle, Muscheln, Perlen, sowie edle Steine und Metalle zum Einsatz. Genormte Mengen von Silber und Kupfer wurden im dritten Jahrtausend v. Chr. von den Sumerern als Zahlungsmittel verwendet. Das erste Geld im heutigen Sinne, das auch im Handel der Völker untereinander genutzt werden konnte, entstand im siebten Jahrhundert v.Chr. Die Lyder im Westen Kleinasiens formten aus Gold kleine Scheiben und prägten sie mit so vielen Getreidekornabdrücken, wie als Gegengewicht für die Goldmengen gebraucht worden waren.

Kaiserliches Geld wurde im ersten Jahrhundert n.Chr. in Rom verwendet. Das Prägerecht für Kupfer- und Messingmünzen lag beim Senat, die Münzhoheit für Gold- und Silbermünzen beim Kaiser. Der Denar war die erste gemeinsame Währung in Westeuropa. Er wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen eingeführt, um den überregionalen Handel zu erleichtern. Der Denar hatte ein einheitliches Gewicht, eine einheitliche Größe und einen garantierten Feingehalt an Silber. Ab 814 erhielten Bistümer und Abteien das Recht Münzen zu prägen. Damit war die Einheitlichkeit der Münzen nicht mehr gegeben.

Während in Europa vor allem mit Münzen gezahlt wurde, erfanden die Chinesen im 10. Jahrhundert das Papiergeld. Man deponierte das Münzgeld in Geschäften und erhielt dafür übertragbare Scheine, mit denen auch gezahlt werden konnte. In Europa wurde das Papiergeld erst im 15. Jahrhundert eingeführt. Auf der internationalen Währungskonferenz im Jahre 1867 wurde der Beschluss gefasst, Gold als internationalen Währungsstandard zu nehmen. Damit wurde die Grundlage für ein international stabiles Zahlungssystem gelegt, welche heute noch Gültigkeit besitzt.

Die Entstehung des Geldes Im Zusammenleben der Menschen erfüllt das Geld viele Funktionen. In erster Linie dient es als allgemeines Tauschmittel. Es ist aber auch ein neutraler Maßstab für den... mehr erfahren »
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Die Entstehung des Geldes

Im Zusammenleben der Menschen erfüllt das Geld viele Funktionen. In erster Linie dient es als allgemeines Tauschmittel. Es ist aber auch ein neutraler Maßstab für den Wert einzelner Güter und Leistungen. In der Vorzeit fand zumeist ein direkter Warentausch statt. Das war jedoch nicht immer ganz einfach, vor allem wenn man nichts anbieten konnte, was der andere gerade benötigte.

So entstand die Idee, ein allgemein anerkanntes Gut als Tauschmittel für die gewünschten Waren zu schaffen. Als Vermittlungsgüter kamen so zum Beispiel Felle, Muscheln, Perlen, sowie edle Steine und Metalle zum Einsatz. Genormte Mengen von Silber und Kupfer wurden im dritten Jahrtausend v. Chr. von den Sumerern als Zahlungsmittel verwendet. Das erste Geld im heutigen Sinne, das auch im Handel der Völker untereinander genutzt werden konnte, entstand im siebten Jahrhundert v.Chr. Die Lyder im Westen Kleinasiens formten aus Gold kleine Scheiben und prägten sie mit so vielen Getreidekornabdrücken, wie als Gegengewicht für die Goldmengen gebraucht worden waren.

Kaiserliches Geld wurde im ersten Jahrhundert n.Chr. in Rom verwendet. Das Prägerecht für Kupfer- und Messingmünzen lag beim Senat, die Münzhoheit für Gold- und Silbermünzen beim Kaiser. Der Denar war die erste gemeinsame Währung in Westeuropa. Er wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen eingeführt, um den überregionalen Handel zu erleichtern. Der Denar hatte ein einheitliches Gewicht, eine einheitliche Größe und einen garantierten Feingehalt an Silber. Ab 814 erhielten Bistümer und Abteien das Recht Münzen zu prägen. Damit war die Einheitlichkeit der Münzen nicht mehr gegeben.

Während in Europa vor allem mit Münzen gezahlt wurde, erfanden die Chinesen im 10. Jahrhundert das Papiergeld. Man deponierte das Münzgeld in Geschäften und erhielt dafür übertragbare Scheine, mit denen auch gezahlt werden konnte. In Europa wurde das Papiergeld erst im 15. Jahrhundert eingeführt. Auf der internationalen Währungskonferenz im Jahre 1867 wurde der Beschluss gefasst, Gold als internationalen Währungsstandard zu nehmen. Damit wurde die Grundlage für ein international stabiles Zahlungssystem gelegt, welche heute noch Gültigkeit besitzt.

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