Goldbarren

Goldbarren dienen nicht als Zahlungsmittel, stellen aber die einfachste Form der Geldanlage in Gold dar. Hierzu trägt bei, dass der Kauf und Verkauf der Barren außer über Goldhändler auch bei vielen Banken möglich ist. Im Gegensatz zu Barren anderer Edelmetalle sind Goldbarren von der Umsatzsteuer befreit. Die Steuerfreiheit bei der Einkommensteuer nach Ablauf der Spekulationsfrist von einem Jahr gilt hingegen für alle in physischer Form erworbenen Edelmetallanlagen.

Der Goldkurs

Der Wert eines Goldbarrens berechnet sich nach dem Gewicht und dem Goldwert. Er ist somit regelmäßigen Schwankungen unterlegen. Der Goldkurs steigt in der Regel, wenn die Anleger wenig Vertrauen in die Stabilität von Währungen und der Wirtschaft setzen und somit vermehrt Gold kaufen. Eine kurzfristige Steigerung des Goldpreises lässt sich zudem regelmäßig in den Wochen vor dem chinesischen Neujahrsfest beobachten, da in diesem Fall die Goldnachfrage infolge der traditionellen Goldgeschenke rasant ansteigt. Der bis 2013 sehr hohe Goldkurs hat zahlreiche Verbraucher zu einem Verkauf ihrer Goldvorräte motiviert, das daraus resultierende Überangebot hat zu beachtlichen Kurseinbrüchen geführt. Trotz der Schwankungen lassen Goldbarren bei langfristiger Geldanlage einen Vermögenszuwachs erwarten. Sie zahlen während der Haltedauer keine Zinsen aus, bei ihrer Aufbewahrung muss der Anleger auf einen ausreichenden Diebstahlschutz achten und seine Edelmetallbarren versichern. Der Mindestwert für die Feinheit eines Goldbarrens beläuft sich auf 995/1000.

Barren als Sammlerobjekte

Goldbarren werden nicht nur in unterschiedlichen Größen, sondern auch von verschiedenen Herstellern angeboten. Die kleinste üblicherweise gehandelte Einheit ist der Ein-Gramm-Goldbarren, dessen Erwerb für recht geringe Summen möglich ist. Da die Herstellungskosten der Barren bei der Preisgestaltung berücksichtigt werden, müssen Sammler und Anleger für kleine Goldbarren einen Zuschlag zum Goldwert zahlen. Auf der anderen Seite bieten die Ein-Gramm-Barren Münzsammlern die Möglichkeit, ihre Sammlung um Goldbarren möglichst vieler Hersteller zu ergänzen. In geringer Auflage geprägte Barren können einen Sammlerwert erzielen, welcher deutlich höher als der Goldwert ausfällt. Bei einem späteren Verkauf lässt sich der entsprechende Preis bei der Abgabe an einen weiteren Sammler erzielen, denn der klassische Goldankauf einschließlich der Geldinstitute berücksichtigt ausschließlich den Goldwert der angebotenen Barren.

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