DDR-Münzen

Sowohl in West- als auch in Ostdeutschland wurde ab 1948 mit der Mark gezahlt. Nachdem am 21. Juni 1948 in den westlichen Besatzungszonen die Deutsche Mark eingeführt wurde, hielt die Deutsche Mark in der Sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR, am 24. Juli 1948 Einzug. Es wurden in der DDR insgesamt zwei Serien an DDR-Münzen ausgegeben. Die erste Serie bestand aus 1, 5, 10 und 50 Pfennig. Die zweite Serie, die ab 1956 in Umlauf gebracht wurde, führte das 1- und 2-Mark-Stück sowie ab 1959 eine 20 Pfennig Münze ein. Ab 1972 änderte sich der Name der Währung von Deutsche Mark zu Mark. Die Umlaufmünzen bestanden in der Regel aus minderwertigem Aluminium, weshalb sie auch abwertend als Aluchips bezeichnet wurden. Die Umlaufmünzen wurden in hoher Stückzahl geprägt.

Gedenkmünzen

In der DDR wurden viele Gedenkmünzen mit sehr unterschiedlichen Stückzahlen geprägt. Es gab 5, 10 und 20 Mark Gedenkmünzen. Während einige Münzen Prägezahlen im Millionenbereich hatten, zum Beispiel die bronzefarbene 5 Mark Gedenkmünze, die eine Auflage von 50 Millionen hatte, wurde beispielsweise die Goldprägung des 20 Mark Stücks zum 150. Geburtstag von Karl Marx als Einzelanfertigung geprägt. Nach dem Ende der DDR wurden logischerweise keine neuen Gedenkmünzen ausgegeben, sodass mittlerweile alle Gedenkmünzen gänzlich in Sammlerbesitz sind, wodurch sie teilweise zu hohen Preisen gehandelt werden.

Vernichtung der Münzen

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende der DDR wurden ungefähr 4500 Tonnen Münzen eingeschmolzen.

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