Euro-Münze: Rückseite

Jedes Land, das den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat, kann die Rückseite der Euro-Münze selbst gestalten. Es sind bis her 18 Länder, die sich innerhalb der EU an der Währungsunion beteiligen. Dennoch gibt es ab Mitte 1014, wenn die Münzen aus Andorra in Umlauf gebracht werden, 22 unterschiedliche Münzsätze. In Andorra gilt der Euro bereits seit dem 1. April 2012 als gesetzliches Zahlungsmittel. Jedoch bekam das Fürstentum erst im Dezember 2013 die Genehmigung, seine eigenen Euro-Münzen zu prägen. Ähnlich verhält es sich mit Monaco, dem Vatikan und San Marino, die auch keine EU-Mitglieder sind. Durch das bilaterale Übereinkommen mit der Europäischen Union wurde es aber möglich, Währungsvereinbarungen zu treffen, sodass auch diese Kleinstaaten Euro-Münzen prägen dürfen.

Die Rückseite der Euro-Münze

Die Rückseite der Euro-Münzen ist durch die Jahreszahl und zwölf Sterne der EU gestaltet. Daneben haben die Länder Andorra, Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Malta, Monaco, Niederlande, Österreich, Portugal, San Marino, Slowenien, Spanien, der Vatikan und Zypern die Möglichkeit, die Rückseiten ihrer Euro-Münzen zu individualisieren.

Die Gestaltungsleitlinien

Die Kommission der Europäischen Gemeinschaften gab am 29. September 2003 eine Empfehlung heraus, die ein einheitliches Vorgehen bei den Änderungen in der Gestaltung von den nationalen Rückseiten der Euro-Münzen vorsieht. Jedoch sieht diese Empfehlung lediglich vor, dass diese Euro-Münzen mit den 12 Sternen umrandet und zudem auch eine Jahreszahl haben sollen. Hierdurch haben die nationalen Münzgestalter einen sehr hohen Freiraum. Daher wurden diese 12 Sterne nicht immer im gleichen Abstand an den Münzrändern platziert, sondern auch mal in engen Gruppierungen angeordnet. So konnte auf der Rückseite der Euro-Münzen mehr Platz zur Beschriftung geschaffen werden. Dadurch konnten auch die 2-Euro-Gedenkmünzen, die im Rahmen der deutschen Bundesländerserie erschienen sind, die Bezeichnung "Bundesrepublik Deutschland" auf dem Ring tragen. Das wurde jedoch durch die am 19. Dezember 2008 erschienenen Leitlinien geändert. Diese Leitlinien bestimmten, dass auf der Rückseite der Euro-Münzen künftig das nationale Motiv und auch die Jahreszahl erscheinen sollen. Zudem soll der Name des Ausgabelandes entweder voll angegeben oder leicht erkennbar auf die Rückseite der Euro-Münze geprägt werden. Zudem sieht die neue Verordnung vor, dass die 12 Sterne genauso wie auf der Flagge angeordnet sein sollen.

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