Euro-Münzen Fälschungen

Euro-Münzen werden auch in der heutigen Zeit im großen Maße gefälscht. Gerade die Anzahl der Fälschungen von 2-Euro-Münzen ist besonders hoch. Der Grund dafür sind vor allem die steigenden Sicherheitsvorkehrungen bei Geldscheinen. Diese machen es zunehmend schwierig, Fälschungen von Scheinen zu erstellen. Daher weichen viele Fälscher auf Münzen aus. Im Jahr 2012 wurden über 180.000 falsche Euro-Münzen von der Polizei und den Banken aus dem Verkehr gezogen. Rund zwei Drittel dieser Fälschungen waren 2-Euro-Münzen.

Falsche Münzen erkennen

Gefälschte Euro-Münzen existieren innerhalb der EU in verschiedenen Qualitätsstufen. Einen großen Teil können Laien allein durch genaues Untersuchen der Münzen erkennen. Teilweise ist das Münzbild zu weich oder nur unscharf eingeprägt, sodass die Fälschung leicht zu entdecken ist. Oftmals kann es auch zu einem Abblättern der Farbe kommen, da die Beschichtung abgenutzt wird und die darunter liegende Farbe zum Vorschein kommt. Ein weiterer Punkt, an dem sich Fälschungen von Euro-Münzen erkennen lassen, ist der Rand. Die Ränder sind vielfach unscharf oder unregelmäßig und können einem Vergleich mit echten Euro-Münzen selten standhalten. Professionell gefälschte Münzen sind für Laien dagegen erheblich schwieriger zu erkennen. Aus diesem Grund kommt oftmals ein Magnettest zum Einsatz. Legale Münzen sind nur sehr leicht magnetisch. Daher reicht es oftmals aus, wenn man eine kleine Bewegung mit dem Magnet macht und die Münze fällt herunter. Gefälschte Münzen sind dagegen meist stark oder überhaupt nicht magnetisch. Daher ist ein Magnettest eine sichere Möglichkeit für Laien, um ihre Münzen zu überprüfen.

Fälschungen zur Polizei bringen

Entlarvte gefälschte Euro-Münzen dürfen nach dem Gesetz nicht weiter in den Umlauf gebracht werden. Sie müssen stattdessen bei der örtlichen Polizei abgegeben werden. Bürger brauchen dabei auch keine Strafe fürchten, wenn sie gefundene Fälschungen überreichen. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob eine Münze echt ist oder nicht, der kann eine Bankfiliale aufsuchen. Vor allem die Deutsche Bundesbank hilft in diesen Fällen weiter.

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