Kleinster Geldschein der Welt

Unter den Superlativen der Numismatik und der Finanzkultur dürfen natürlich auch die kleinsten Rekordhalter nicht fehlen. Ein kleinster Geldschein der Welt ist dabei allerdings nur sehr schwer zu finden.

Kleinster Geldschein kommt aus Vietnam

Der kleinste Geldschein der Welt nach dem tatsächlichen Wert stammt wohl aus Vietnam. Während andere Länder nach oder schon während einer Inflation auf eine Währungsreform gesetzt haben, hat Vietnam die alten Scheine einfach behalten und so kommt es dazu, dass 1 Dong genau 0,000039 Euro wert ist (Stand 2009).

Der Begriff Kleingeld kriegt damit eine ganz neue Bedeutung, denn im Alltag kann mit diesem Schein kaum etwas wirklich gekauft werden. Die Münzen in Vietnam starten mittlerweile erst ab einem Wert von 500 Dong. Neue Scheine gibt es erst ab einem Wert von 100 Dong, der größte Nennwert ist 500.000 Dong. Der Schein mit dem Wert von 1 Dong ist zwar noch im Umlauf, spielt aber im Alltag und im Finanzwesen keine Rolle mehr.

Auf dem Schein gezeigt wird der Flag Tower in Hanoi, der als eines der Symbole der Stadt gilt. Doch schon früher gab es Währungen mit noch kleinerem Wert. Als während des Zweiten Weltkrieges keine Münzen mehr geprägt werden konnten, gab es auf den Fidschis Geldscheine mit dem Wert von einem Penny. Um den Umgang mit dem neuen Kleingeld zu vereinfachen, wurde auf die neuen Scheine einfach ein Abbild der bekannten Münzen gedruckt.

Kleinster Geldschein der Welt nach Maßen

Ein kleinster Geldschein der Welt, zumindest nach den tatsächlichen Ausmaßen, wurde vom Guinness-Buch der Rekorde ernannt. Dabei handelt es sich um den rumänischen Bani-Schein aus dem Jahr 1917. Die Notwährung wurde während des Ersten Weltkrieges veröffentlicht. Da die Rohmaterialien für Münzen sehr knapp bemessen waren, musste auch bei sehr geringem Wert auf Geldscheine zurückgegriffen werden.

So gab es auch einen Geldschein über 10 Bani mit dem Porträt des damaligen Königs von Rumänien, Ferdinand I. Mit einer Größe von 33x45mm hat er nach heutigen Maßstäben eher die Größe einer Briefmarke als einer Banknote. Doch auch nach dem Krieg war er noch im Umlauf. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Währungsreform durchgeführt.

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