Kursmünze

Die Kursmünze ist das offizielle Zahlungsmittel eines Landes. Mit ihrem garantierten Wert eigenen sie sich sowohl für die Bargeldzahlung, sind aber auch in unbeschädigtem Zustand als Sammlerstücke begehrt. Insbesondere Kursmünzensätze in besonderer Schutzpackung haben sich auf dem Markt etabliert. Eine Kursmünze wird für den Umlauf geprägt. Sie ist damit für den gesetzlichen Zahlungsverkehr bestimmt und kann somit auch als Umlaufmünze bezeichnet werden. Im Ausgabeland ist die Kursmünze ein offizielles Zahlungsmittel in der gültigen Landeswährung. Ihr aufgeprägter Wert, der Nennwert, wird von der Nationalbank des Landes garantiert. Dies ist auch der Fall, wenn es sich - wie meist bei der Prägung von Kursmünzen - um Scheidemünzen handelt. Bei Scheidemünzen liegt der Metallwert unter dem aufgedruckten Nennwert der Münze. Die Bezeichnung "Kursmünze" leitet sich aus dem deutschen Verb für das Umlaufen ab. Das "Kursieren" im Zahlungsverkehr ist der eigentliche Verwendungszweck der Kursmünze. Die wichtigsten Bestandteile der Kursmünze sind sowohl ihr Nennwert mit der Währungseinheit, auch als Münznominal bezeichnet, sowie die Angabe der Nationalität. So ist die Kursmünze wie auch die Gedenkmünze ein gültiges Zahlungsmittel eines Landes. Die Unterscheidung von Kurs- und Gedenkmünzen spiegelt sich auch bei den Briefmarken wider: Die Umlauf- bzw. Kursmünzen entsprechen den "Dauerserien" der Briefmarken, während die Gedenkmünzen wie "Motiv- und Sammlermarken" zu betrachten sind.
Bestandteile einer Kursmünze:
- Nationalität (z. B. "Bundesrepublik Deutschland")
- Währung (z. B. "Deutsche Mark")
- Nominal (der aufgedruckte Wert als Zahl)
- Prägejahr.

Kursmünzensätze, wie etwa der DM-Kursmünzensatz in Spiegelglanz, enthalten aktuelle Kursmünzen - allerdings ohne Umlaufschäden. Sie wurden hochwertig und im Erhaltungsgrad Stempelglanz, aber auch in der Prägequalität Polierte Platte bzw. Spiegelglanz herausgegeben und sind bei Sammlern sehr beliebt.

Historische Kursmünzen

Besonders interessant sind für die Sammler die historischen Kursmünzen. Insbesondere Ausgaben vor dem 20. Jahrhundert beinhalten in der Regel Münzen, deren Nennwerte sich auf nicht mehr kursgültige Währungseinheiten beziehen. Zu diesem Sammelgebiet der historischen Kursmünzen gehören alle Münzen, die von Staaten und ihren Banken bzw. von den Herrschern eines Landes verausgabt wurden. Damit zählen diese Münzen oft auch zu den Sammlermünzen mit einem besonders hohen Wert.

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