Deutschland

Die europäische Union hat 28 Mitgliedsstaaten, die EU-Staaten. Vorgänger der EU war die in den 1950er Jahren gegründete EG, die europäische Gemeinschaft, zu der damals nur sechs Staaten gehörten. Die Euro-Zone bilden die Länder mit dem Euro als offizielle Währung. Von den 28 EU-Staaten gehören heute 18 Länder der Euro-Zone an. Die Mitgliedsländer der Euro-Zone sind Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, seit 2007 Slowenien, seit 2008 Malta und Zypern, seit 2009 die Slowakei, seit 2011 Estland und seit Jahresbeginn 2014 auch Lettland. Außerdem gibt es Länder in Europa, die keine Mitgliedsländer der Europäischen Union sind, aber trotzdem den Euro als gültige Währung haben: Das sind Monaco, San Marino und der Vatikanstaat. Darüber hinaus haben drei Länder eine Ausstiegsoption. Sie sind zwar Mitgliedsländer der Europäischen Union, müssen jedoch nicht zwangsweise den Euro einführen. Sie können ihre eigene Landeswährung beibehalten. Diese Länder sind das Vereinigte Königreich (UK), Dänemark und Schweden. Für alle anderen Mitgliedsländer der EU ist der Euro die Pflichtwährung.

Die deutsche Euro-Währung

Wie die meisten europäischen Länder ist auch Deutschland seit 2002 Mitglied der Euro-Zone. Selbst wenn der Euro als Zahlungsmittel länderübergreifend gültig ist, werden die Rückseiten der Euro-Münzen in den einzelnen Ländern unterschiedlich gestaltet. So bewahrt jedes Land trotz gemeinsamer Währung auch in puncto Zahlungsmittel seine eigene Identität. Die Motive auf den Rückseiten sind sehr unterschiedlich. In Deutschland werden die 1- und 2-Euro-Münzen auf der Rückseite vom Bundesadler geschmückt. Die 50-Cent-, 20-Cent- und 10-Cent-Münzen zeigen das Brandenburger Tor und die 5-Cent-, 2-Cent- und 1-Cent-Münzen den Eichenzweig.

Geldpolitik im Euro-Währungsgebiet

Um überhaupt eine einheitliche Geldpolitik im Euro-Raum betreiben zu können, braucht die europäische Zentralbank umfangreiche Informationen zur Geldschöpfung. Die wichtigsten Grundlagen zur Entscheidungsfindung sind in Deutschland und allen anderen Ländern Bankenstatistiken. Die nationalen Bilanzen sind daher als Beiträge aller Mitgliedsländer unverzichtbar. Daraus werden Entwicklungen der Geldbestände und Bilanzzusammenhänge, sogenannte monetäre Analysen, abgeleitet. Um die wirtschaftliche Lage der europäischen Währungsunion beurteilen zu können, zieht man außerdem allgemeine Wirtschaftsindikatoren wie den effektiven Wechselkurs des Euro und das reale Bruttoinlandsprodukt heran. Weitere Faktoren sind Produktion und Kapazitätsauslastung der Industrie, der Verbraucherpreisindex und die Arbeitslosenquote.

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