Euro-Münzen Motiv Wappen

Die gemeinsame europäische Währung Euro ist derzeit gültiges Zahlungsmittel in 18 Ländern der Europäischen Union und darüber hinaus in den Staaten San Marino, Vatikanstadt sowie Monaco. Insgesamt existieren acht Nennwerte für die Münzen, unterteilt ist er in 100 Cent. Der Euro wurde gleichzeitig neben den Banknoten auch als Münze zum 1. Januar 2002 eingeführt, die Prägung der Euro-Münzen mit Motiv und Wappen kann jedoch bis 1999 zurückreichen. In diesem Jahr wurde die Währung offiziell als Buchgeld eingeführt. Anders als bei der Numismatik üblich bezeichnet man bei den Euro-Münzen die Wertseiten als Vorderseiten und die Bildseiten als Rückseiten.

Vorne sind alle gleich

Sämtliche Euro-Münzen haben eine gemeinsame Vorderseite, auf der der Wert der Münze angegeben ist. Entworfen wurden sie vom belgischen Designer Luc Luycx, dessen Signet auf der Münze als "LL" aufgeprägt ist. Er nahm Ende 1997 verschiedene Änderungen an seinem ursprünglichen Entwurf vor, um den verschiedenen Wünschen einiger Mitgliedstaaten nachkommen zu können. Diese wünschten teilweise eine bessere Qualität der geografischen Darstellung des Euro-Raumes. So war Luxemburg auf den 1- und 2-Euro-Münzen, Portugal auf den 2-Euro-Münzen nicht erkennbar. Dänemark bemerkte, dass auf einigen Münzen die Insel Fünen als Teil des Festlandes dargestellt wurde und Griechenland war der Meinung, dass der Küstenverlauf des Peleponnes auf den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen falsch dargestellt wurde und beklagte sich, dass auf den 1- und 2-Euro-Münzen Kreta nicht zu erkennen war. Schweden vermisste Gotland, Finnland die Alandinseln und das Vereinigte Königreich die Hebriden auf den Münzen, auf den Cent-Münzen waren die Grenzen Deutschlands nicht korrekt, zwischen Irland und Nordirland sowie zwischen Spanien und Portugal fehlte die Grenze und die Spanier wollten die Kanarischen Inseln geprägt wissen.

Gestaltungsfreiraum vorhanden

Insgesamt sind nur 18 Staaten der EU an der Europäischen Währungsunion beteiligt, dennoch gibt es derzeit 21 verschiedene Münzsätze, da San Marino, Vatikanstadt und Monaco ebenfalls den Euro nutzen, als 22. Land kommt Mitte 2014 Andorra hinzu. Da die kleineren Länder jeweils die nationalen Währungen anderer Länder nutzten, wurden neue bilaterale Übereinkommen notwendig. Dadurch hat jedes Land, sobald es an der Währungsunion teilnimmt die Möglichkeit, die Münzen auf der Rückseite mit eigenen Motiven und Wappen zu versehen.

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