EWU

Die Abkürzung EWU steht für Europäische Wirtschafts- und Währungsunion. Sie beinhaltet die wirtschaftlichen Vereinbarungen zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Diese sind 1990 mit einer engeren Bindung der Teilnehmerstaaten fixiert worden. Ziel einer einheitlichen EWU ist die Ergänzung eines Europäischen Binnenmarktes als Folge einer gemeinsam genutzten Währung mit einem hohen Niveau an Preisstabilität.

Mitterand als ein Gründungsvater der EWU

Der frühere französische Staatspräsident François Mitterrand gilt als einer der Gründungsväter der EWU. Er machte 1990 Binnenverträge und ein engeres Agieren der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zu einer Bedingung, dass das Land Frankreich der deutschen Wiedervereinigung zustimmen würde. Die heute 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben die Vereinbarungen zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion in sehr verschiedenem Maße umgesetzt. Als unwahrscheinlich gilt insbesondere nach Ausbrechen der Finanzkrise und der Turbulenzen um die griechische Staatsverschuldung, dass alle Mitgliedsstaaten der EWU in die Umsetzung der Vereinbarungen integriert werden. Eine der Vereinbarungen, die Schaffung einer einheitlichen Währung, wird bislang von 18 Staaten realisiert. Sie haben den Euro schrittweise als Buch- und dann als Bargeld eingeführt und damit ein Gegengewicht zu Dollar oder Yen geschaffen.

Möglichkeit für Austritt aus Euro-Raum nicht ausdrücklich vorgesehen

Ein Austritt einzelner Länder aus der Währungsunion, wie er vor allem im Fall von Griechenland diskutiert worden ist, ist im AEU-Vertrag nicht ausdrücklich vermerkt. Nach Ansicht von Experten kann er nur erfolgen, wenn ein einzelnes Land die EU insgesamt verlassen würde. Dies wollen jedoch Wirtschaftsexperten wie national tätige Politiker unbedingt vermeiden, weil eine Erosion der gesamten EWU nicht guttun würde.

EWU als ein starker Verbund von Nationalstaaten

Zu Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion gehören heute 28 Staaten. 18 von ihnen sind Mitglied der Euro-Zone, dazu kommen noch zehn Länder mit eingeschränkten Rechten und ohne Euro. Zu diesen gehören unter anderem Litauen, Dänemark und Großbritannien. Ob die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion dazu führt, dass weitere Mitgliedsstaaten in die EU-Gemeinschaft aufgenommen werden, ist bislang offen.

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