Geld in der Steinzeit

In der Steinzeit spielten Besitztümer noch keine große Rolle. Die Menschen benötigten kein Geld, denn sie betrieben Tauschhandel unter sich. So wurden 5 Eier gegen einen Tonkrug eingetauscht.

Das Problem bestand aber darin, dass der richtige Tauschpartner erst gefunden werden musste. Ansonsten konnten die frisch gefangenen Fische schnell verderben, wenn sie keinen Abnehmer fanden.

Erste Formen von Geld

Nicht verderblich waren bestimmte Güter wie Gold und Silber, aber auch Getreide und Vieh. Solche Güter konnten dann erneut gegen andere Waren eingetauscht werden. Dadurch bekamen die Güter eine erste Geldfunktion. Auf der Insel Yap im Pazifischen Ozean wurde in der Steinzeit ein Zwischentauschmittel erfunden. Dort wurden Steine in verschiedenen Größen genutzt, um sie gegen Waren einzutauschen.

Der Vorteil lag darin, dass dieses Zahlungsmittel nicht verderblich war. Außerdem hatte es immer den gleichen Wert, der abhängig war von der Größe der Steine. Somit konnten die Menschen ihren Fisch gegen Steine eintauschen und diese später gegen andere Güter, die sie gerade benötigten. Der Nachteil lag darin, dass die Steine sehr unhandlich und schwer zu transportieren waren.

Das Warengeld

Weitere Formen des Geldes waren das Waren- und Gewichtsgeld. Das Warengeld umfasste Bezahlungsmittel in Form von Naturgegenständen, Schmuck und Werkzeug. Diese Tauschmittel hatten damit nicht nur einen Geldwert. Die als Primitivgeld bezeichneten Zahlungsmittel hatten auch einen Gebrauchswert. Es konnte von jedem Handwerker hergestellt und in den Umlauf gebracht werden.

Der Wert dieses Geldes aus der Steinzeit orientierte sich an der benötigten Arbeitszeit und nach der Verfügbarkeit. Das Gewichtsgeld war eine Form, bei welcher der Wert keine Rolle spielte. Die Menschen nutzten Edelmetalle wie Silber und Gold als Zahlungsmittel. Entscheidend für den Wert war das Gewicht.

Münzprägungen

Das Geld der Steinzeit ist heute in vielen historischen Museen ausgestellt. Solche archäologischen Funde dürfen nicht in den Besitz eines Sammlers gelangen, denn sie sind von unschätzbarem Wert und erzählen den Menschen heute von einer längst vergangenen Zeit.

Historisch Interessierte haben aber die Möglichkeit, sich eine Sammlung aus Gedenkmünzen dieser frühen Zeit anzulegen. Die Nachprägungen haben verschiedene Motive aus der Steinzeit und werden aus Gold oder Silber hergestellt.

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