Münzen in der Mythologie

Münzen waren schon in der Antike ein erheblicher Teil des Alltags. Daher ist es kein Wunder, dass Münzen in der Mythologie schon damals einen wichtigen Platz eingenommen haben. Berühmt zum Beispiel ist der Fährmann Charon, der laut griechischen Sagen die Verstorbenen über den Fluss des Todes in das Totenreich des Gottes Hades bringen musste. Dieser galt als unbestechlich und transportierte nur Tote, die mit allen Ehren begraben wurden. Dazu gehörten auch Münzen, die dem Toten meist unter die Zunge gelegt wurden. Im Jenseits musste ein Obolus an den Fährmann übergeben werden. Ein Obolus war damals tatsächlich eine Silbermünze im Wert einer sechstel Drachme. Erst später und durch die Sage rund um Charon und den Weg ins Totenreich entwickelte das Wort Obolus auch den Wortsinn einer Gebühr, Spende oder auch eines Bestechungsgelds. Die Sage an sich stammt aber wohl ursprünglich nicht aus dem antiken Griechenland, sondern hat ihre Ursprünge eher auf

Sizilien oder in Ägypten.

Die Münzen in der Mythologie zeigen dabei, dass diese auch in diesen Ländern und Kulturen bereits einen hohen Stellenwert besessen haben. Immer wieder tauchen dabei auch Goldmünzen auf, die meist ein Symbol für Glück sind. In der römischen Sagenwelt wird damit unter anderem auch die Göttin Fortuna, Patronin des Glücks, aber auch des Schicksals und der Lust, assoziiert. Häufig wird sie mit einem Füllhorn dargestellt, aus dem goldene Münzen fallen. Die Münzen in der Mythologie wurden gerade auch in der Antike mit tatsächlichen Münzen vermischt. So wurden sie zum Beispiel nach Göttern und deren Eigenschaften benannt. So gab es in Athen die sogenannten "Nachteulen", die Münzen der Athener. Diese Stadt stand in der Gunst der Göttin Athene, deren Zeichen die weise Eule war. In der römischen Antike wurde der Gott Janus immer wieder mit Münzen assoziiert. Er war darauf auch ein beliebtes Motiv. Der Gott hatte zwei Gesichter, die in die unterschiedlichen Richtungen schauten. Damit steht er auch für Zwiespältigkeit. Dies wird auch noch heute häufig mit den zwei Seiten einer Münze verglichen.

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