Gottloser Florin

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts waren etliche französische und italienische Goldmünzen im Umlauf. Daher entschloss sich Edward III., den längst fälligen Gold-Nominalwert zu schaffen. Zu diesem Zweck wurde am 14. Dezember 1343 auf königlichen Geheiß der erste Florin geprägt und in Umlauf gebracht. Dabei war vorgesehen, den Florin nicht nur in England, sondern auch in Europa einzuführen. Jedoch wurde das Gold des so genannten Double Leopard völlig überbewertet, so dass sich die Münze bei den Händlern nicht etablieren konnte. Somit wurde der Florin bereits am 20. August 1344 offiziell wieder aus dem Umlauf genommen.

Entstehung des Silber-Florins

Im Jahr 1847 wurde die sanfte Dezimalisierung des British Pounds beschlossen. So entstand 1849 der erste Silber-Florin der den Wert eines zehntel Pounds besaß. Die Münze hatte einen Durchmesser von 28 mm bei einem Gewicht von 11,3 Gramm und hatte eine Wertigkeit von zwei Shillings. Daher wurde die Münze volkstümlich auch "Two-bob-piece" genannt.

Gottloser Florin

Der Silber-Florin hatte zwei besondere Eigenschaften. So zeigte die Münze seit Charles II. erstmals die Königin mit gekröntem Haupt als Motiv. Zudem fehlte die sonst übliche Inschrift D.G. bzw. Dei Gratia (von Gottes Gnaden). Daher wurde die Münze im Volksmund auch als "Gottloser Florin" bezeichnet. Auf Grund ihrer seltsamen Gestaltung erfreute sich der Silber-Florin keiner großen Beliebtheit. Daher wurde er 1851 durch den Gothic Florin inklusive Gottesgnadentum ersetzt.

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