Numismatik

Das Wort Numismatik kommt aus der altgriechischen Sprache. Es bedeutet das Gesetzmäßige oder Gleichmäßige, aber auch Münze. Die Numismatik wird als Oberbegriff für alle Bereiche, die sich mit der Wissenschaft des Geldes beschäftigen, genutzt. Vorwiegend wird im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch das Sammeln von Münzen als Numismatik bezeichnet. Dabei geht es nicht nur um Münzen, die als Währung dienten oder dienen, sondern auch um spezielle Sammlermünzen, die anlässlich besonderer Ereignisse oder als Serie, meist in Gold oder Silber, auf den Markt gebracht werden. Menschen, die das Hobby pflegen, werden Numismatiker genannt. Dabei handelt es sich nicht nur um das bloße Studieren von Münzkatalogen, sondern vielmehr um die tiefe Einarbeitung in die historischen Zusammenhänge.

Die Numismatik - das Sammeln von Münzen

Das Sammeln von Münzen ist ein Hobby, das nicht nur als Wertanlage betrieben wird. Auch aus wissenschaftlicher Sicht ist die Beschäftigung mit Münzen interessant. Wer das Münzensammeln als Hobby betreibt, spezialisiert sich in der Regel auf einen bestimmten Teilbereich der Numismatik. Dabei kann es sich um Münzen aus einem bestimmten Land, einem definierten Zeitraum oder einem speziellen Sammelgebiet handeln. Viele Hobby-Numismatiker widmen sich Münzen, die anlässlich der Olympischen Spiele herausgegeben wurden. Wiederum andere Numismatiker befassen sich mit speziellen Gedenk- und Sondermünzen, deren Sammlerwelt i. d. R. in einem Numismatik-Katalog festgehalten ist. Auch Münzen, die Motive der Seefahrt zeigen, gehören zu den beliebten Sammelgebieten. Dieser spezielle Bereich wird Numisnautik bezeichnet. Seit Ausgabe des Euro in der Europäischen Union sammeln viele Interessierte die verschiedenen Euro-Ausgaben der Münzen aus den EU-Ländern. Wobei von diesen Münzen altersbedingt noch deutlich mehr Exemplare im Umlauf sind.

Die Numismatik und ihre Bedeutung für Historiker

Ein wichtiger Teilbereich der Numismatik sind antike Münzen, die bei Ausgrabungen oder Schiffsbergungen alter Schiffe zutage gefördert werden. Sie geben Auskunft über wichtige geschichtliche Ereignisse, denn auf ihnen sind die Abbilder von Herrschern oder anderen Personen mit historischer Bedeutung abgebildet. Aus dem Metall, der Verarbeitung und dem geprägten Bild lassen sich Rückschlüsse auf das Leben in der Antike oder dem Mittelalter schließen. In diesem Bereich ergeben sich Synergien aus Archäologie und Numismatik. Den Wert derartiger Münzen kann man meist nicht einfach einem Katalog entnehmen, da hier besonders auch ein individueller Sammlerwert vorliegt.

Die Münzsammlung als Hobby oder Wertanlage

Der Wert der Münzen variiert stark. Da Münzen häufig in großen Auflagen herausgegeben wurden, haben viele Exemplare nur einen geringen finanziellen Wert. Für die Wertermittlung spielen Alter, Material und Erhaltungszustand eine wichtige Rolle. Anders verhält es sich mit Münzen, die nur sehr selten geprägt wurden oder als Fehlprägungen, das heißt mit kleinen Fehlern, hergestellt wurden. Diese können beträchtliche Werte auf dem Sammlermarkt erzielen. Raritäten werden im Fachhandel, auf speziellen Messen und Auktionen für Numismatik gehandelt. Hobbysammler und Hobby-Numismatiker finden außerdem auf Sammlerbörsen Gelegenheit, ihre Münzsammlung durch Tauschen oder Kaufen zu erweitern.

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