Gegenstand

Sie sind klein und tragen erheblich dazu bei, dass unsere Geldbörsen dick und schwer werden: die Münzen. Die Vorgänger des heutigen "Kupfergeldes" erzählen dem Kenner - dem sogenannten "Münzkundler" - interessante Geschichten.

Genauer betrachtet wird die Geschichte des Geldes im Rahmen der Numismatik. Gegenstand dieses wissenschaftlichen Zweiges ist in erster Linie das Münzgeld. Untersucht werden bei der Numismatik aber auch die historische Entwicklung des Papiergeldes sowie sogenannter "münzverwandter Objekte" (zum Beispiel Medaillen und Spielsteine) und von Zahlungsmitteln, die vor dem Münzgeld genutzt wurden.

Numismatik als interdisziplinäre Hilfswissenschaft

Damit ist die Numismatik einerseits eine hochspezialisierte wissenschaftliche Teildisziplin, die aber andererseits in verschiedensten Bereichen Anwendung findet. So ergeben sich unter anderem in der Wirtschafts-, Kunst-, Politik- und Sozialgeschichte immer wieder Berührungspunkte mit der Numismatik. Deshalb betrachten viele Universitäten die Numismatik als einen Teil der sogenannten "historischen Hilfswissenschaften".

Schließlich geben alte Münzen unter anderem Auskunft über das Wirtschaftssystem und den Wohlstand in einer Epoche. Und durch die Art der Herstellung, Prägung und Verzierung ergeben sich Rückschlüsse auf die Kultur und das Kunstempfinden.

Stirbt die Münze aus?

Nach heutigem Wissensstand waren die ersten Münzen bereits im siebten Jahrhundert vor Christus im Umlauf. Erstmals wissenschaftlich befasst hat man sich mit diesem Zahlungsmittel im 14. und 15. Jahrhundert.

In der heutigen Zeit nimmt die Bedeutung des Münzgeldes stetig ab. Angesichts steigender Kupfer- und Stahlpreise hat die Europäische Union vor allem im Jahr 2013 immer wieder mit dem Gedanken gespielt, die Ein- und Zwei-Cent-Münzen ganz abzuschaffen. Ihre Herstellung ist im Vergleich zum Wert der Münzen einfach zu teuer.

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