Gesellschaften

Bei der Numismatik ist das wichtigste Objekt immer die Münze, auch wenn andere Geldformen wie Papiergeld oder münzverwandte Objekte wie Jetons, religiöse Medaillen oder Färbermarken eine Randrolle in der Numismatik spielen.

Die Aufgabe der Gesellschaften in der Numismatik

Die Gesellschaften haben die Aufgabe, die Münzen, die als Primärquellen wichtige Hinweise zur Geschichte liefern, zu untersuchen. Hierbei erhalten sie Aufschlüsse über die Kultur, das Zeitalter und die wirtschaftlichen Hintergründe.

Das ist beispielsweise bei dem griechischen und römischen Altertum der Fall, aber auch beispielsweise beim Früh- und Hochmittelalter. Hier gibt es nur wenige schriftliche Quellen, die aus der Zeit berichten können. Aus diesem Grund werden die Münzen als Quellenmaterial genutzt.

Zeitzeugen der Geschichte

Für solche Perioden sind es vor allen Dingen die Münzen, aber auch andere Objekte, die bei Ausgrabungen gefunden werden, die später wichtige Datierungshilfen sind und auch behilflich sein können, andere archäologische Befunde einzuordnen.

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die Fundmünzennumismatik einer der dynamischsten und auch der methodisch innovativsten Teile der Numismatik. Hinzu kommt, dass sich das Quellenmaterial, also die gefundenen Münzen, ständig vermehren.

Heute finden auch die einzeln aufgefundenen Münzen, also Verlustfunde oder Einzelfunde mehr und mehr Beachtung und werden in den Fundinventarlisten erfasst und geführt.

Die Numismatik ist jedoch nicht nur an den Münzen selbst, sondern auch an schriftlichen Quellen interessiert, die mit der Geschichte des Geldes sowohl in volkswirtschaftlicher als auch in historischer Hinsicht verzahnt sind. In der Neuzeit gibt es jedoch einen gewissen Endpunkt in der Numismatik, da heute die Bedeutung des Münzgeldes mehr und mehr zurückgeht.

Die Numismatik ist eine archäologische Teildisziplin, die hochspezialisiert ist und zu Nachbardisziplinen wie der Sozialgeschichte, der Kunstgeschichte oder auch der Wirtschaftsgeschichte zahllose Verbindungen hat.

Die Gesellschaften für Numismatik in Deutschland

In Deutschland gibt es drei große Gesellschaften:

  • die Deutsche Numismatische Gesellschaft
  • die Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte e.V.
  • die Numismatische Gesellschaft zu Berlin e.V.

Wie die beiden anderen Gesellschaften auch, ist die Numismatische Gesellschaft zu Berlin ein eingetragener Verein. Dieser wurde im Jahr 1843 gegründet. Ziel und Zweck des Vereins ist Pflege der Numismatik. Dazu gehört insbesondere die gegenseitige Belehrung über die Gegenstände in der Münzkunde, aber auch die der anderen Wissenschaften.

Die Fachzeitschrift des Vereins heißt "Berliner Münzblätter" und wird seit dem Jahr 1880 veröffentlicht.

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