2 DM-Münzen

2-DM-Münzen bilden wie alle Münzen der vom Euro abgelösten Währungen ein abgeschlossenes Sammelgebiet. Sie wurden zugleich häufiger als andere Kursmünzen der Deutschen Mark verändert.

Die Geschichte der 2-DM-Münze

Die ersten Münzen mit einem Wert von zwei DM wurden im Jahr 1951 ausgegeben. Die Rückseite der Münze unterschied sich nur geringfügig von der 1-DM-Münze, so dass Verbraucher und der Handel ebenso wie Banken die hohe Verwechslungsgefahr monierten. Infolge der nahezu einhelligen Reklamationen wurde die zweite 2-DM-Münze bereits im Juni 1958 ausgegeben, sie zeigte auf der Rückseite ein Bild des Physikers Max Planck. Die neuen 2-DM-Münzen führten weiterhin bei sehbehinderten Menschen zu einer Verwechslung, da ihre Größe der einer 5-DM-Münze zu sehr ähnelte. Des Weiteren nahmen Automaten verschiedene ausländische Geldstücke mit deutlich geringeren Werten fälschlicherweise als 2-DM-Münzen an. Die ersten Nachfolgemünzen im Nennwert von zwei DM mit dem Bild des ersten Bundeskanzlers Konrad Adenauer kamen im Dezember 1971 in den Umlauf. Vorübergehend ließen die bundesdeutschen Prägeanstalten weiterhin parallel Zwei-DM-Münzen mit dem Bild von Max Planck prägen, deren Ausgabe endete erst Mitte 1971. Die Max-Planck-Münze blieb noch bis Ende Juli 1973 als Zahlungsmittel gültig. Der Abbildung Konrad Adenauers folgten die Köpfe von fünf weiteren Politikern auf bundesdeutschen 2-DM-Münzen. Hierbei handelte es sich um Theodor Heuss, Kurt Schumacher, Ludwig Erhard, Franz-Josef-Strauß und Willy Brandt. Alle Münzen der Politiker-Serie waren bis zur Ablösung der DM durch den Euro parallel als Zahlungsmittel in Umlauf. 1958 hatte sich der damalige Innenminister Gerhard Schröder (CDU, nicht mit dem späteren Bundeskanzler verwandt) noch gegen die Einführung von zwei Bildrückseiten für einen Münzwert ausgesprochen, da ein solcher die Nutzer seiner Auffassung gemäß verwirren würden.

Das Material und der Wert der 2-DM-Münze

Die ersten 2-DM-Münzen bestanden aus einer einfachen Kupfer-Nickel-Legierung und wiesen einen Gehalt von fünfundsiebzig Prozent Kupfer und fünfundzwanzig Prozent Nickel auf. Diese Form der Legierung wurde mit Ausgabe der Politiker-Serie verändert. Seit ihrer Ausgabe bis zur Euro-Einführung wurden die bundesdeutschen 2-DM-Münzen aus Magnimat produziert. Der Werkstoff kombiniert einen Nickelkern mit zwei Schichten aus Kupfernickel. Hieraus produzierte Münzen weisen einen für Automaten leicht erkennbaren speziellen Magnetismus auf. Einige 2-DM-Münzen haben bei sehr gutem Erhaltungszustand hohe Katalogwerte entwickelt. So wird die 2-DM-Münze von 1959 mit dem Abbild von Max Planck und der Prägung in München und Stuttgart mit 300 bis 400 Euro bewertet. Ebenfalls wertvoll ist die ursprüngliche Form der 2-DM-Münze mit dem Prägejahr 1951 und dem Karlsruher Prägekennzeichen G, ihre Katalogbewertung beläuft sich auf 300 Euro.

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