Monaco

Monaco gehört nicht zur Europäischen Union, ist aber ein assoziierter Euronutzer. Das heißt, der kleine Staat bringt eigene Euro-Münzen heraus, die im gesamten Euro-Raum als gültiges Zahlungsmittel anerkannt werden.

Währungsabkommen mit Frankreich

Monaco schloss am 24. Dezember 2001 ein Währungsabkommen mit der Französischen Republik ab, das von der Europäischen Gemeinschaft anerkannt wurde. Es erlaubt dem Staat, eigene Euro-Münzen zu prägen. Dabei steht dem Fürstentum 1/500 des französischen Kontingents zur Verfügung. Zuvor hatte Monaco eine Währung, die eng an den französischen Franc gebunden war. Als Frankreich den Euro einführte, hatte Monaco die Wahl, eine eigene neue Währung zu gestalten oder mit dem Euro-Raum assoziiert zu werden. Da der Staat nicht zur Europäischen Union gehört, ist er trotz der gleichen Währung auch nicht Teil des Euro-Systems. Das heißt, dass monegassische Interessen von der Europäischen Zentralbank nicht berücksichtigt werden. Diese richtet sich nur nach den 18 Euro-Staaten, die auch Mitglieder der EU sind. Monaco ist nicht der einzige Staat außerhalb der Europäischen Union, der durch ein Währungsabkommen Teil der Euro-Zone geworden ist. Auch der Vatikan und San Marino dürfen eigene Euro-Münzen prägen.

Monegassische Euro-Münzen

Monegassische Euro-Münzen sehen auf der Vorderseite genauso aus wie alle anderen Euro-Münzen. Auf der Rückseite darf der Staat so wie alle anderen Euronutzer ein eigenes Motiv prägen. Die 1- bis 5-Cent-Stücke sind mit dem Wappen der Fürstenfamilie Grimaldi versehen. Auf die 10- bis 50-Cent-Stücke werden Monogramm und Standarte Fürst Alberts II. geprägt. Das 1- und 2-Euro-Stück wird von einem Porträt Fürst Albert II. geschmückt. Darüber hinaus hat Monaco bisher vier verschiedene 2-Euro-Gedenkmünzen herausgeben. 2007 erschien eine Gedenkmünze zum 25. Todestag von Fürstin Grace von Monaco. 2011 wurde eine Münze anlässlich der Hochzeit von Fürst Albert II. und Charlene Wittstock ausgegeben. 2012 feierte man mit einer Münze die 500-jährige Souveränität Monacos und 2013 den 20. Jahrestag des Beitritts zur UN.

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