Banknoten

Der rechtlichen Definition gemäß sind Banknoten Urkunden. Sie gelten als gesetzliche Zahlungsmittel und werden im Auftrag einer autorisierten Institution hergestellt. Weitere mögliche Bezeichnungen sind Geldscheine und Papiergeld. Bei der Institution handelt es sich heute überwiegend um eine Zentralbank, in der Geschichte erfolgte die Banknotenherstellung auch von Städten und Privatbanken.

Banknoten der Staaten

Die meisten Staaten geben eigene Banknoten als Zahlungsmittel aus. Abweichend gelten in verschiedenen Gebieten Währungsgemeinschaften. Das betrifft nicht nur den Euro, sondern auch Teile der Karibik und verschiedene afrikanische Staaten.

Eine weitere Besonderheit einiger Staaten besteht darin, dass auf dem Staatsgebiet regional unterschiedliche Banknoten verwendet werden. In Dänemark geben die Färöer eigene Geldscheine aus, benutzen aber dieselben Münzen wie der dänische Zentralstaat. Das Papiergeld beider Gebiete ist gegenseitig gültig, ein Eintausch der Scheine der Färöer im Ausland scheitert jedoch häufig an deren geringem Bekanntheitsgrad.

In Großbritannien und den mit der englischen Krone verbundenen Kanalinseln stellt sich die Situation komplizierter dar. Während das Britische Pfund im ganzen Staatsgebiet als Zahlungsmittel gilt, können die Banknoten des Englischen Pfundes nur in England und Wales zum Bezahlen verwendet werden.

Vergleichbare Regeln gelten für die Kanalinseln, Gibraltar und die Falklandinseln sowie weitere britische Gebiete. Der Wechselkurs zum Britischen Pfund lautet für jede regionale Banknote fest 1:1, Geldinstitute nehmen einen Umtausch grundsätzlich im gesamten Staatsgebiet kostenfrei vor.

Banknoten als Sammelgebiet

Banknoten sind als Sammelgebiet weniger verbreitet als Münzen, wozu auch der überwiegend höhere Nominalwert beiträgt. Solange eine Banknote als gesetzliches Zahlungsmittel gilt oder von der zuständigen Zentralbank eingetauscht wird, kann ihr Wert nicht unterhalb des Nominalbetrages sinken. Das gilt für nahezu alle bundesdeutschen Banknoten, nicht aber für das Papiergeld einiger weiterer, heute in den Euro aufgegangenen Währungen.

Ebenso wie bei Münzen spielt für die Ermittlung des Sammlerwertes einer Banknote deren Erhaltungszustand eine wesentliche Rolle. Die beste Erhaltungsstufe lautet unzirkuliert oder kassenfrisch und bedeutet, dass die so bewertete Banknote direkt nach ihrer Herstellung in eine Sammlung aufgenommen wurde. Deutlich häufiger sind Geldscheine der Erhaltungsstufe vorzüglich zu finden. Diese waren nur für einen kurzen Zeitraum im normalen Geldumlauf vorhanden und weisen nur geringfügige Gebrauchsspuren und keinerlei Schäden auf.

Schwache Erhaltungsstufen sind vorwiegend bei nicht mehr als Zahlungsmitteln verwendeten historischen Banknoten zu erwarten, da aktuelle Geldscheine bei Beschädigung regelmäßig aus dem Geldkreislauf entfernt und durch neue Urkunden ersetzt werden.

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