Banknote

Bei einer Banknote handelt es sich um eine Urkunde. Diese dient in einem bestimmten Land als das gesetzliches Zahlungsmittel, das immer durch die Zentralbank oder die Notenbank als autorisierte Institution herausgegeben werden muss. Eine Banknote muss immer einen runden Nominalwert der entsprechenden Währungseinheit haben.

Die Banknoten als einheitliches Zahlungsmittel innerhalb eines Währungsgebiets

In der Regel ist das Währungsgebiet zugleich auch das Staatsterritorium. Eine Ausnahme bildet hier der Euro. Aber auch in Zentralafrika und in der Ostkaribik gibt es Banknoten, die durch mehrere Staaten herausgegeben werden.

Die Banknote als gesetzliches Zahlungsmittel

Im Fall von Banknoten ist die Zentralbank der Emittent, also der Herausgeber der Banknoten. Der Herausgeber gewährleistet dem Inhaber der Banknoten einen Rechtsanspruch auf eine Gegenleistung. Das kann unter Umständen ein Umtauschrecht in Sachwerte sein, wie es beispielsweise beim Umtausch der Reichsmark in Gold der Fall war. Oder die Besitzer erhalten durch den Besitz der Banknote ein Recht auf den Werterhalt.

Was das aktuelle Währungsrecht betrifft, so gibt es keine Einlösungspflicht durch die ausstellende Notenbank. Somit gibt es auch kein Recht auf einen Eintausch in bestimmte Waren oder Dienstleistungen. Jeder, der einem anderen Geld schuldet, kann diese Verbindlichkeiten bei seinem Gläubiger mit Banknoten begleichen. Im Umkehrschluss ist der Gläubiger verpflichtet, die Banknoten in der Betragshöhe anzunehmen, gleich in welcher Stückzahl. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Annahmezwang.

Banknoten als eigener Wert 

Banknoten stellen einen eigenen Wert dar. Dieser beruht auf dem Vertrauen in die Aufrechterhaltung der Zahlungsfunktion dieser Banknote oder auch auf dem Vertrauen in die Notenbank, welche die Banknote ausgegeben hat. Eine Banknote oder auch eine Münze ist dann gesetzliches Zahlungsmittel von einem Staat, wenn diese mit Gesetzeskraft dazu bestimmt wurde, rechtswirksame wirtschaftliche Guthaben zu erfüllen.

Mit dem jeweiligen gesetzlichen Zahlungsmittel muss sich ein jeder zufriedengeben, wenn er dieses als Zahlung erhält. Es ist die hoheitliche Aufgabe des Staates, Währungen zu bestimmen und diese als das gesetzliche Zahlungsmittel vorzuschreiben. Der Annahmezwang, der sich hieraus für alle Gläubiger ableitet, ist hier in Bezug auf die Banknoten unbeschränkt. Bei Münzen verhält sich das anders, hier beschränken die meisten Länder die Annahmepflicht von Münzen administrativ.

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