Euro-Staaten

Als Euro-Staaten werden all jene Mitglieder der Europäischen Union bezeichnet, die den Euro als offizielle Währung eingeführt haben. Derzeit gibt es 18 Euro-Staaten. 2015 tritt Litauen als 19. Staat der Euro-Zone bei.

18 Euro-Staaten

Das Währungsgebiet der 18 Euro-Staaten wird auch als Euro-Zone bezeichnet. In der gesamten Zone kann mit den Münzen bezahlt werden, die von den unterschiedlichen Mitgliedsstaaten ausgegeben wurden. Für eine Gleichheit und Fälschungssicherheit der Münzen sind die Vorderseite und die Wertangabe in allen Euro-Staaten identisch. Die Rückseite dürfen die einzelnen Staaten jedoch nach eigenem Ermessen gestalten. Die Stabilität der Währung wird zum einen durch die Europäische Zentralbank sowie durch die Zentralbanken der einzelnen Länder gewährleistet. Sie sichern das Euro-System gemeinsam.

Konvergenzkriterien für einen Euro-Beitritt

Zur Europäischen Union gehören zehn weitere Staaten, die bisher ihre alte Währung nutzen. Acht von ihnen sind verpflichtet, den Euro einzuführen, sobald sie die Konvergenzkriterien erfüllen. Das heißt, dass sie zum Beispiel eine bestimmte Inflationsrate nicht übersteigen dürfen, ein stabiles Preisniveau vorweisen müssen und das Haushaltsdefizit und der staatliche Schuldenstand einen gewissen Prozentsatz des Bruttoinlandsproduktes nicht überschreiten dürfen. Dänemark und Großbritannien nehmen eine Sonderposition ein. Sie müssen den Euro nicht einführen.

Euro-Staaten außerhalb der Europäischen Union

Auch außerhalb der Europäischen Union gibt es einige wenige, kleine Staaten, wie zum Beispiel Monaco, die den Euro als Währung nutzen. Sie gehören nicht dem Eurosystem oder der Euro-Gruppe an und werden von der europäischen Zentralbank nicht berücksichtigt. Dennoch sind sie Teil des Euro-Währungsgebietes und können eigene Münzen mit eigenen nationalen Motiven prägen, dürfen jedoch keine Banknoten drucken. Diese Länder haben ein Abkommen mit der EU sowie mit einzelnen Mitgliedsstaaten. Vor der Einführung des Euros waren diese kleinen Länder meist an die Währung eines großen Nachbarlandes gebunden. So war der Vatikan zum Beispiel an die italienische Lira und Monaco an den französischen Franc gebunden. Bei der Euro-Einführung übernahmen sie die neue, große Währung des Nachbarlandes und mussten so keine eigene einführen.

Immer zuerst informiert!

Der BTN-Newsletter - damit Sie beim Thema Münzen immer auf dem neuesten Stand sind!

Sie haben Fragen, möchten Münzen bestellen oder eine Bestellung zurücksenden?
Wir rufen Sie zurück!


Sie möchten selber mit uns Kontakt aufnehmen?

  (0) 53 04/90 60 30
  (0) 53 04/90 60 33
 service@btn-muenzen.de

Ihr Service