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Die Deutsche Einheit, oftmals auch als Deutsche Vereinigung oder Deutsche Wiedervereinigung betitelt, bezeichnet den Zusammenschluss zwischen der ehemaligen DDR (Deutschen Demokratischen Republik) und der Bundesrepublik Deutschland. Der Zusammenschluss fand am 3. Oktober im Zuge einer friedlichen Revolution statt. Der Tag wird in Deutschland seither als bundesweiter Feiertag "Tag der Deutschen Einheit" gefeiert. Die deutsche Teilung hielt vier Jahrzehnte (1949 bis 1990) an und war in Folge der Nachwehen des Zweiten Weltkriegs und des damals pulsierenden Kalten Krieges aufgekommen. Die Berliner Mauer, die beide Staaten voneinander trennte, war zuvor bereits am 9. November 1989 geöffnet worden. Damit galt der Fall des DDR-Regimes als beschlossen, der formale Zusammenschluss wurde knapp ein Jahr später vollzogen. Hochwertige Münzen und Sonderausgaben sollen an diesen historischen Meilenstein erinnern.
 

Deutschland nach 40 Jahren erneut vereint
 

Die DDR wurde mehrere Jahrzehnte vor dem Mauerfall durch das Sowjetregime gegründet und im Anschluss unterstützt, während die Bundesrepublik Deutschland, damals West-Deutschland, vorwiegend durch den Zusammenschluss der Alliierten gestützt wurde. Die Teilung orientierte sich an damaligen Besatzungszonen, wobei Nord-Ost-Deutschland von der damaligen Sowjetunion besetzt wurde, während der Süd-Osten durch die USA, der Süd-Westen durch Frankreich und der Nord-Westen durch Großbritannien verwaltet wurde. Deutschen Bürgern aus der DDR war es damals, zumindest ohne ausdrückliche Erlaubnis, strengstens untersagt, nach West-Deutschland zu reisen. Ebenso durften Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland nicht ohne eine spezielle Genehmigung in die DDR einreisen. Gemeinhin wurde die DDR eher kommunistisch geführt, während sich die Bundesrepublik an einer freien sozialen Marktwirtschaft orientierte.
 

Auswirkungen der Deutschen Einheit
 

Bereits kurze Zeit nach dem Zusammenschluss wurde für die DDR die D-Mark (Deutsche Mark) als Münzen und Banknoten eingeführt, zudem wurde zugleich das Ende der Planwirtschaft beschlossen. Der damals regierende Bundeskanzler, Helmut Kohl (CDU), war der Kanzler der neu zusammengeführten Bundesrepublik. Um die damalige DDR zu unterstützen, welche durch den Kommunismus wirtschaftlich stark geschädigt war, wurden zudem Subventionen in Millionenhöhe vereinbart. Außerdem wurde der noch heute währende Solidaritätszuschlag vereinbart, welcher von Westbürgern als Anteil vom Gehalt beziehungsweise Lohn angesetzt wurde. Mittlerweile gilt die Wirtschaft in den Neuen Bundesländern als reanimiert, große Städte wie Leipzig und Dresden können einen dauerhaften Aufschwung verzeichnen, auch wenn Gehälter nach wie vor nicht lückenlos angeglichen sind.

Die Deutsche Einheit, oftmals auch als Deutsche Vereinigung oder Deutsche Wiedervereinigung betitelt, bezeichnet den Zusammenschluss zwischen der ehemaligen DDR (Deutschen Demokratischen Republik)... mehr erfahren »
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Die Deutsche Einheit, oftmals auch als Deutsche Vereinigung oder Deutsche Wiedervereinigung betitelt, bezeichnet den Zusammenschluss zwischen der ehemaligen DDR (Deutschen Demokratischen Republik) und der Bundesrepublik Deutschland. Der Zusammenschluss fand am 3. Oktober im Zuge einer friedlichen Revolution statt. Der Tag wird in Deutschland seither als bundesweiter Feiertag "Tag der Deutschen Einheit" gefeiert. Die deutsche Teilung hielt vier Jahrzehnte (1949 bis 1990) an und war in Folge der Nachwehen des Zweiten Weltkriegs und des damals pulsierenden Kalten Krieges aufgekommen. Die Berliner Mauer, die beide Staaten voneinander trennte, war zuvor bereits am 9. November 1989 geöffnet worden. Damit galt der Fall des DDR-Regimes als beschlossen, der formale Zusammenschluss wurde knapp ein Jahr später vollzogen. Hochwertige Münzen und Sonderausgaben sollen an diesen historischen Meilenstein erinnern.
 

Deutschland nach 40 Jahren erneut vereint
 

Die DDR wurde mehrere Jahrzehnte vor dem Mauerfall durch das Sowjetregime gegründet und im Anschluss unterstützt, während die Bundesrepublik Deutschland, damals West-Deutschland, vorwiegend durch den Zusammenschluss der Alliierten gestützt wurde. Die Teilung orientierte sich an damaligen Besatzungszonen, wobei Nord-Ost-Deutschland von der damaligen Sowjetunion besetzt wurde, während der Süd-Osten durch die USA, der Süd-Westen durch Frankreich und der Nord-Westen durch Großbritannien verwaltet wurde. Deutschen Bürgern aus der DDR war es damals, zumindest ohne ausdrückliche Erlaubnis, strengstens untersagt, nach West-Deutschland zu reisen. Ebenso durften Bürger aus der Bundesrepublik Deutschland nicht ohne eine spezielle Genehmigung in die DDR einreisen. Gemeinhin wurde die DDR eher kommunistisch geführt, während sich die Bundesrepublik an einer freien sozialen Marktwirtschaft orientierte.
 

Auswirkungen der Deutschen Einheit
 

Bereits kurze Zeit nach dem Zusammenschluss wurde für die DDR die D-Mark (Deutsche Mark) als Münzen und Banknoten eingeführt, zudem wurde zugleich das Ende der Planwirtschaft beschlossen. Der damals regierende Bundeskanzler, Helmut Kohl (CDU), war der Kanzler der neu zusammengeführten Bundesrepublik. Um die damalige DDR zu unterstützen, welche durch den Kommunismus wirtschaftlich stark geschädigt war, wurden zudem Subventionen in Millionenhöhe vereinbart. Außerdem wurde der noch heute währende Solidaritätszuschlag vereinbart, welcher von Westbürgern als Anteil vom Gehalt beziehungsweise Lohn angesetzt wurde. Mittlerweile gilt die Wirtschaft in den Neuen Bundesländern als reanimiert, große Städte wie Leipzig und Dresden können einen dauerhaften Aufschwung verzeichnen, auch wenn Gehälter nach wie vor nicht lückenlos angeglichen sind.

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