Deutschland

Die Münzkunde wird in Fachkreisen auch als sogenannte Numismatik bezeichnet. Damit kann sowohl das Sammeln von Münzen gemeint sein, wenn es sich um ein Hobby handelt, als auch die rein wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Geld.

In der Regel beschäftigt sich die Numismatik in Deutschland mit Münzen. Allerdings zählen Papiergeld oder andere wertvolle Gegenstände wie zum Beispiel Medaillen ebenfalls zur Numismatik.

Numismatik - ein Beitrag zur Geschichte

Geschichtlich gesehen sind die Münzen deshalb so interessant, weil mit ihrer Hilfe die Chronologie einer vergangenen Epoche überliefert werden kann. Das gilt vor allem dann, wenn es sonst nur wenige schriftliche Dokumente gibt, an denen man sich orientieren kann.

Münzfunde aus vergangenen Zeiten leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur kulturellen und wirtschaftlichen Geschichte in vielen Ländern.

In Deutschland vermehrt sich der historische Münzbestand durch archäologische Funde stetig und es werden viele Unikate gefunden. So kann man immer genauer bestimmen, wann welcher Herrscher an der Macht war und wie ausgeprägt zum Beispiel die Religion, Kultur oder Wirtschaft war.

Die Numismatik hat demnach einen wichtigen kulturellen, historischen und auch wirtschaftlichen Wert für unsere heutige Gesellschaft.

Wichtige Methoden der Numismatik

Münzen sind zwar schon immer ein Massenprodukt gewesen, jedoch ist die Produktionsweise jeder Münze individuell, weswegen sie besondere Merkmale aufweisen kann. Hierzu zählen zum Beispiel Prägefehler oder andere Unregelmäßigkeiten, die von großer Bedeutung sein können.

Am wichtigsten ist die sogenannte Stempelanalyse. Eine zweiseitige Münze wird von der Vorder- und Rückseite gestempelt, dabei nutzen sich die Stempel ungleichmäßig ab, meistens ist der obere Stempel zuerst gewechselt worden. Durch die unterschiedlichen Stempelkombinationen, die daraus entstehen, kann man feststellen, wann eine Münze produziert wurde.

Neben der Stempelanalyse spielen auch noch die Stilanalyse und die Typologie eine wichtige Rolle. Schwierig ist es jedoch, die Zusammengehörigkeit zu finden, wenn nur wenige Münzen einer Prägung aufgefunden wurden.

Eine Wissenschaft als Hobby

Die wissenschaftliche Münzkunde findet heute eher in Museen statt, da es unerlässlich ist, die Münzen vor Ort genau zu untersuchen und das geht oft nur mit teuren Geräten.

Dennoch ist die Numismatik heute für viele Menschen in Deutschland ein leidenschaftliches Hobby geworden. Gerade in den Hobby-Kreisen befinden sich viele Münzenspezialisten, die sogar an Universitäten dozieren. Denn: Wer mehr als nur ein Hobby haben möchte, kann in Deutschland ein Numismatik-Studium beginnen und vielleicht sogar einen großen Beitrag zur Forschung leisten.

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