Edelmetalle

Edelmetalle sind Metalle, die im Vergleich zu gewöhnlichen oder eben nicht edlen Metallen eine deutlich höhere Korrosionsbeständigkeit aufweisen und daher zumindest vereinzelt schon seit dem Altertum bei der Herstellung von Schmuck sowie Münzen Verwendung finden.

Alle Edelmetalle im Überblick

Das Periodensystem umfasst neben den neun Edelmetallen im klassischen Sinn noch sechs als Halbedelmetalle bezeichnete Metalle und sechs kurzlebig radioaktive Edelmetalle.

Zu den "echten" Edelmetallen gehören neben Gold und Silber, welche die wohl bekanntesten Edelmetalle überhaupt sein dürften, noch Platin, Iridium, Palladium und Osmium sowie Rhodium und Ruthenium. Daneben wird auch Quecksilber gerne zu den Edelmetallen gezählt, obgleich es auf gleich mehreren Ebenen weitaus reaktiver als die übrigen Edelmetalle ist.

Wissenswerte Fakten zu Edelmetallmünzen

In Bezug auf Münzen genießen Gold und Silber einen ganz besonderen Stellenwert, obgleich seit einigen Jahren auch das Edelmetall Platin an Bedeutung gewinnt. Allerdings muss angemerkt werden, dass das Edelmetall Platin im Gegensatz zu Gold und Silber erst seit etwa vierhundert Jahren bekannt ist und daher zumindest in Hinsicht auf historische Sammlermünzen mit Ausnahme der russischen Kurantmünzen des 19. Jahrhunderts keine Rolle spielt.

Anders verhält es sich mit Platinmünzen, die mittlerweile eigens für Sammler geprägt werden. Neben diesen speziellen Sammlermünzen verdienen noch Anlagemünzen aus Platin Erwähnung, wenngleich auch in dieser Hinsicht Gold und Silber die meistgenutzten und meistgefragtesten Edelmetalle sind.

Anzumerken ist jedoch, dass Münzen nicht ausschließlich aus Edelmetallen bestehen, sondern zudem noch unedle Metalle beinhalten. Wie hoch der Anteil des Edelmetalls zu sein hat, wurde früher mithilfe eines sogenannten Münzfußes festgelegt. Der Fachbegriff für den Edelmetallanteil lautet übrigens Feingewicht. Das Gesamtgewicht einer Münze wird hingegen als Raugewicht oder Schrot bezeichnet. Das Verhältnis vom Feingewicht zum Raugewicht heißt wiederum Feingehalt und wird in der Regel in Promille angegeben.

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