Luxemburg

Luxemburg ist, wie Deutschland, eines der sechs Kernländer der Europäischen Union, das schon seit den fünfziger Jahren in allen vorangehenden Staatenbünden Mitglied war. Damit war Luxemburg auch schon von Anfang an Mitglied der Euro-Zone.

Der Frang

Bis zur Einführung des Euro war die offizielle Währung in Luxemburg der Luxemburgische Franc, oder in der neben Französisch geltenden Landessprache Frang. Die Währung war ab 1921 in Umlauf und lediglich eine Ländervariante des Belgischen Franc. Der luxemburgische Franc war geteilt in 100 Centimes, im Umlauf waren nach der Währungsunion Münzen im Wert von 5, 10, 25 und 50 Centimes, daneben 1- und 2- sowie eine 5-Franc-Münze. Nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 60er Jahre kamen dann noch 20-, 50-, 100- und 250-Franc-Münzen hinzu. Ab 1994 gab es auch eine 500 Franc-Münze. Die Münzen vor der Währungsunion 1921 heißen zwar auch Centimes, hatten aber einen völlig anderen Wert und verloren mit der Währungsunion ihre Gültigkeit. Hier gab es auch eine 2,5 Centimes-Münze. In den Jahren seiner Verbreitung waren auch zahlreiche Sonderprägungen des Frang in Umlauf.

Der luxemburgische Euro

Die luxemburgischen Euro-Münzen wurden aber bis 2004 von der niederländischen Münze geprägt. Danach kamen sie für zwei Jahre aus finnischen Prägestätten. Zwischen 2007 und 2009 wurden sie in Frankreich geprägt, seitdem kommen sie wieder von der niederländischen Münze. Bei der Gestaltung der nationalen Seite der Münze hat sich Luxemburg nicht exakt an die Vorgaben der EU gehalten - die europäischen Sterne sind bei diesen Designs nicht gleichmäßig verteilt. Nach den EU-Vorgaben muss dieser Designfehler bis spätestens 2062 behoben werden. Auf allen Münzen ist Großherzog Henri abgebildet - andere Gestaltungen sind in Luxemburg nicht zulässig. Daneben findet sich auf den Münzen der Landesname Lëtzebuerg. Er ist allein auf Luxemburgisch angeführt, einem Zweig des Moselfränkischen, obwohl auch Französisch in Luxemburg offizielle Amtssprache ist.

Sondermünzen

Die Sondermünzen der Luxemburgischen Euro-Serie haben einen engen Bezug zum Herrscherhaus in Luxemburg - nur einige wenige Sonderprägungen haben andere wichtige Ereignisse außerhalb der Herrscherfamilie zum Anlass. So gibt es etwa eine Gedenkmünze aus 2009 zu 10 Jahren Wirtschafts- und Währungsunion, und eine aus 2012 zu 10 Jahren Euro-Bargeld. 2014 ist auch 175 Jahre Unabhängigkeit ein Anlass für eine Sondermünze, 2013 war es die Nationalhymne. Alle anderen Sonderprägungen stehen in Zusammenhang mit dem Herrscherhaus, etwa mit Großherzog Henri, Großherzog Adolphe, Großherzogin Charlotte und Erbgroßherzog Guillaume.

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