Münzstätte

Als Münzstätte wird eine Münzprägeanstalt bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine staatliche Institution, die Umlaufmünzen und Gedenkmünzen herstellt. Anhand von Münzzeichen kann festgestellt werden, aus welcher Münzstätte eine Münze stammt. Dazu werden die Großbuchstaben des Alphabets verwendet. Münzen aus der Münzprägestätte Berlin haben zum Beispiel das Münzzeichen "A".

Deutschlands Münzprägeanstalten

Aktuell gibt es in Deutschland fünf Münzprägeanstalten. Sie stellen die deutschen Euro-Münzen her. Die größte Münzstätte befindet sich in Stuttgart. Dort werden rund 24 Prozent der Umlaufmünzen geprägt. Darauf folgen München und Hamburg mit einem Prägeanteil von 21 Prozent. In Berlin werden 20 Prozent gefertigt und in Karlsruhe 14.

Damit hat Deutschland übrigens die größte Anzahl aktiver Münzprägeanstalten in einem Land. Im Vergleich dazu betreiben die USA nur zwei Münzprägeanstalten. Die meisten Länder verfügen hingegen nur über eine einzige Münzstätte.

So arbeiten Münzstätten

Während die Prägung in der Vergangenheit mit viel Schweiß und körperlicher Arbeit verbunden war, werden heute Hochleistungsmaschinen verwendet, die am Tag bis zu 1,5 Millionen Münzen herstellen können. Bei der Herstellung gelten strenge Sicherheitsvorschriften.

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