Prägezahl

Wie bestimmt man den Wert einer Münze? Es gibt ein paar Punkte, auf die man bei der Wertbestimmung achten sollte. Das sind:

  • die Auflage der Münze (Prägezahl)
  • das verwendete Metall
  • die Nachfrage
  • der Erhaltungszustand
  • das Alter

Eine große Bedeutung kommt dem Erhaltungszustand zu. Dieser wird in verschiedene Stufen eingeteilt. Ebenso von Bedeutung sind die Auflage (Prägezahl) und die Nachfrage. Für altertümliche Stücke ist das Alter maßgebend. Für Prägungen aus Edelmetall spielt natürlich der Metallgehalt eine große Rolle.

Was sagt die Prägezahl aus?

Die Anzahl der geprägten Münzen wird damit bezeichnet. Bei Gedenkmünzen spielt die Prägezahl, auch Limitierung der Auflage genannt, eine große Rolle. Je geringer die Auflage, umso höher ist häufig der Sammlerwert.

Bei Anlagemünzen jedoch spielt die Prägezahl häufig keine große Rolle, da hier der reine Materialwert zählt. Die Ermittlung der genauen Auflagen ist unter Umständen auch gar nicht so einfach.

Am Beispiel des Krügerrands kann das gut dargestellt werden. In der Zeit des Boykotts fiel der Krügerrand massenweise dem Schmelztiegel zum Opfer. Genaue Aufzeichnungen davon existieren natürlich nicht. So kann eine exakte Angabe zur Höhe der kursierenden Exemplare auf keinen Fall gemacht werden. Ähnliches lässt sich vom Panda aus China berichten. Hier wurden früher ganz einfach unvollständige Angaben gemacht, was die Bestimmung der Auflage auch nahezu unmöglich macht.

Deutscher Euro

Seit 1998 wird in Deutschland der Euro geprägt. In 5 verschiedenen Prägestätten, mit unterschiedlichen Prägezahlen. Bei der Bestimmung der Auflage sind das Münzzeichen und das Jahr der Prägung maßgebend.

Die fünf Prägestätten in Deutschland sind:

  • A für die Staatliche Prägestätte Berlin mit 20 % an der Gesamtauflage der Prägung
  • B für das Bayrische Hauptmünzamt mit 21 %
  • F für die Staatliche Prägestätte Stuttgart mit 24 %
  • G für die Staatliche Prägestätte Karlsruhe mit 14 %
  • J für die Hamburgische Prägestätte mit 21 % der Gesamtauflage

Vorsicht vor Fälschungen

Mit Fälschungen lässt sich gutes Geld machen. Sehr begehrt als Fälschungsobjekte sind besondere Exemplare. Wenn besonders hochpreisige Stücke gehandelt werden, sollte dies in jedem Fall mit einem Expertengutachten getan werden. Es gibt jedoch auch einige Merkmale, an denen sich gut Fälschungen von Originalen unterscheiden lassen.

Bei gefälschten Prägungen aus Silber kann mit Hilfe eines Magneten schon die erste Unterscheidung festgestellt werden. Silber ist nicht magnetisch, wird also nicht angezogen. Auch kann der Rand Aufschluss über die Echtheit geben: Bei der Fälschung auf der einen Seite scharfkantig, auf der anderen stumpf.

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