Gold-Vorkommen

Das seltene Edelmetall kommt als Goldstaub oder -körner sowie als Seifen- und Waschgold in der Natur vor. Darüber hinaus ist es oft gediegen als Berggold in Quarz eingelagert.

Auch wenn das größte Gold-Vorkommen im Meerwasser in Form von Natriumkomplexsalzen oder Telluriden mit einem Größenwert von ca. 4 mg pro 1000 qm zu finden ist, so konnten bis heute noch keine kostengünstigen Methoden zur Gewinnung gefunden werden.

Gold-Vorkommen: Vergangene Jahrhunderte und Gegenwart

Das gelb glänzende Edelmetall war bereits seit dem 5. Jh. v. Chr. aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften gesucht und befand sich sowohl auf der Erdoberfläche als auch unmittelbar darunter. So konnten die Ägypter Gold nicht nur aus dem Sand des Nils, sondern seit 2000 v. Chr. auch im unteren Nubien durch den Bergbau gewinnen.

Gold findet sich in jeder Epoche in zahlreichen Verwendungsformen wieder und wurde zur Schatzbildung und sicherlich auch als Zahlungsmittel schon vor der Einführung von Münzen genutzt. In Lydien (Kleinasien) kam eine natürliche Goldlegierung (Elektron) ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. für die Herstellung der ersten Goldmünzen zum Einsatz.

Die Römer bezogen Gold aus den Vorkommen der Provinzen Gakkia, Hispania, Thrakia, aus den Ostalpen und Dakia (Siebenbürgen), allerdings spielten Goldmünzen erst seit Julius Caesar (60 - 44 v. Chr.) im römischen Münzwesen eine Rolle.

Venezianische und florentinische Dukaten und Florene wurden im 14. Jahrhundert aus den Gold-Vorkommen des Fichtelgebirges, aus Böhmen und Siebenbürgen geprägt. Im 16. Jh. erreichte der Golderzabbau dann im deutschsprachigen Raum seine Blütezeit. Russland verstärkte im 19. Jahrhundert seine Goldproduktion im Ural.

Goldrausch in den USA und Australien

Einen regelrechten Goldrausch lösten die Goldfunde in Nevada im Jahre 1848, in Klondyke in 1897 sowie in Kalifornien aus, auch in Australien setzte 1851 der Goldrausch ein, wenn auch in schwächerer Form.

Die erste Stelle in der Goldproduktion übernahm im ausgehenden 19. Jahrhundert Südafrika, das auch heute noch mit einer Jahresproduktion von ca. 100.000 kg größter Goldlieferant weltweit ist. Etwa 40 Prozent des Goldes, das aus den Vorkommen bergmännisch gefördert wird, stammt aus den USA, Russland und Australien. In der kontinentalen Erdkruste beträgt der Goldanteil 0,004 ppm, ca. 4 Gramm pro 1.000 Tonnen Gestein. Je nach Region schwankt dieser Goldanteil und liegt häufig bei mehreren Gramm pro Tonne in den Lagerstätten, die abgebaut werden.

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