Diamant Vorkommen

Diamanten sind die härtesten Edelsteine der Welt. Längst ist noch nicht alles über die Entstehung dieses wertvollen Gesteins bekannt. Die einzige sichere Erkenntnis besteht darin, dass sie in der Gesteinsart Kimberlit vorkommen. Es werden also überall dort Diamanten gefunden, wo Kimberlit-Gestein vorhanden ist. Kimberlit, benannt nach dem südafrikanischen Ort Kimberley, wurde vor 70 - 150 Millionen Jahren durch Eruptionen vom Erdmantel an die Erdoberfläche befördert. Geologen gehen davon aus, dass sich die wertvollen Edelsteine, die im Kimberlit eingeschlossen sind, noch immer an den Stellen befinden, an denen sie an die Erdoberfläche drangen.

Kimberlit-Vorkommen in der Welt

Große Diamantvorkommen gibt es in Sibirien, Nordamerika und Australien, denn hier sind die Bedingungen für das Vorkommen von Kimberlit besonders ideal. Als derzeit größte Lieferanten der Edelsteine gelten nach wie vor Südafrika, Brasilien und Indien. Dort wurde der Diamant in vielen Minen, zunächst im Tagebau, in den letzten Jahren aber vermehrt im Untertagebau abgebaut. In Indien wurden die ersten Edelsteine gefördert. Die wertvollsten Steine, die für historischen Schmuck und Münzen verwendet wurden, stammen von hier.

Hauptvorkommen in Sibirien, Brasilien und Kanada

Indien war führender Diamantenlieferant, bis die ersten Diamantvorkommen in Brasilien entdeckt wurden. Entlang des Amazonas werden noch immer neue kleine Minen erschlossen, um die Edelsteine zu fördern. Sie sind meist illegal und bringen nur wenige Diamanten zum Vorschein. In Deutschland wurden kleinere Diamantvorkommen entdeckt, die aber mittlerweile ausgebeutet sind. Weltweit gibt es aktuell ungefähr 30 große Minen, die noch nennenswerte Mengen an Diamanten fördern. Neue, bedeutende Vorkommen sind seit 1990 nicht mehr erschlossen worden.

Diamanten werden knapp

Da der Diamant durch einen kontinuierlichen Druck entsteht, der über viele Millionen Jahren auf das Gestein einwirkt, gehen die Vorkommen an echten Diamanten in absehbarer Zeit zur Neige. Ab 2019 rechnen Experten mit einer starken Verknappung. Damit dürfen Prägungen, in die Diamanten eingearbeitet wurden, deutlich an Wert gewinnen.

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