Diamantmine

Der größte Anteil an natürlichen Diamanten wird in den Schloten von erloschenen Vulkanen gefördert. Diamanten entstehen in einer Tiefe von 150 bis über 600 Kilometer im Erdinneren, dem sogenannten Erdmantel. Sehr hohe Temperaturen und sehr hoher Druck lassen aus dem gepressten Kohlenstoff die Diamanten entstehen und die Vulkantätigkeit befördert sie aus dem Erdinneren an die Oberfläche. Die meisten Diamanten werden in Kimberlit- oder in Lamproit-Diamantenminen gewonnen. Eine der größten Diamantenminen der Welt allerdings ist in Russland im Norden Sibiriens durch einen Meteoriteneinschlag entstanden. Durch die Hitze und den Druck des Aufpralls sind Diamanten entstanden, die in den Wänden des riesigen Kraters zu finden sind.

Natürlich gewonnene Diamanten aus Kimberlit-Diamantenminen

Kimberlit ist ein Gestein, das dem oberen Erdmantel entspringt. Dieses Gestein besitzt eine schwarze und blaugrüne Färbung und tritt als Magma bei einem Vulkanausbruch an die Erdoberfläche. Neben anderen mineralischen Bestandteilen können in dem Kimberlitgestein Diamanten enthalten sein. Benannt wurde dieses Gestein nach der Stadt Kimberley in Südafrika. 1887 wurde das erste Material dieser Art aus der Dutoit's-Pan-Mine in Kimberley von Henry Carvill Lewis wissenschaftlich untersucht und benannt. Kimberlit-Vulkanschlote sind in Südafrika, Indien, Australien, Brasilien, Nordamerika und Russland zu finden. Die größten Vorkommen an Diamanten sind in diesen Kimberlitminen zu finden. Der Abbau der Diamanten kann im Tagebau und im Untertagebau erfolgen.

Die Argyle-Diamantmine fördert seltene farbige Diamanten zutage

Bis zu der Entdeckung der Argyle-Diamantmine galt der Abbau von Diamanten aus den Lamproit-Vulkanschloten als unwirtschaftlich. Lamproit ist ein magmatisches Gestein, das wesentlich seltener vorkommt als Kimberlit. Es ist in seiner Färbung ein dunkelgraues und glänzendes Gestein. Dieses Lamproit-Gestein wurde in Indien, Australien, Nordamerika und an der Elfenbeinküste gefunden. Die Argyle-Diamantmine in Australien ist die einzige bedeutende Diamantmine eines Lamproit-Vulkanschlots. Die Fördermenge an Diamanten ist im Vergleich zu anderen Diamantenminen relativ gering. Allerdings werden in dieser Mine nahezu 90 % der in der Schmuckproduktion beliebten pinkfarbenen und noch seltener vorkommenden blaufarbenen Diamanten gewonnen. Das Alter der Diamanten aus den Kimberlit- und Lamproitminen kann viele hundert Millionen bis sogar Milliarden Jahre betragen.

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