Wichtige Börsenereignisse

Als wichtige Börsenereignisse sind die direkten Vorkommnisse an den Börsenplätzen zu werten und maßgebliche externe Situationen oder Entwicklungen, die großen Einfluss auf Handel und Werte haben. In der neueren Geschichte der Börsen gab es vier einschneidende wichtige Börsenereignisse, die weltweite Auswirkungen hatten. Der "schwarze Donnerstag" am 24. Oktober 1929 war der Tag, an dem sich eine weltweite Wirtschaftskrise auslöste. Ursache war eine zu optimistische Einschätzung von gewinnbringenden Geschäften mit Aktien. Riesige Mengen von Wertpapieren wurden ausgegeben und gekauft. Nach einem Kursrutsch an der New Yorker Wall Street verbreitete sich Panik. Jeder wollte sofort verkaufen und dies beschleunigte den Kursabfall weiter und weiter. Die dreiwöchige Talfahrt der Kurse vernichtete Unternehmenswerte von rund 25 Milliarden US-Dollar.

Asien-Krise und Dotcom-Blase

Die Anfang und Mitte der 1990er-Jahre wirtschaftlich immer stärker werdenden asiatischen Schwellenländer, auch als Tiger- und Pantherstaaten bezeichnet, erlebten 1997 den Ausbruch einer Börsenkrise. Nach der Abwertung des thailändischen Baht stürzten die Kurse an mehreren Börsen wie beispielsweise in Hongkong und Singapur ab. Zur Jahrtausendwende hin entdeckten viele Unternehmen das Betätigungsfeld digitale und virtuelle Welt. Die rasend schnelle Entwicklung von elektronischer Kommunikation und Internet-Kommerz ließen in wenigen Jahren tausende neue Firmen entstehen, die sich aus Aktien und Anteilsscheinen finanzierten. Die Nachfrage hielt bis März 2000 an, bevor erste Insolvenzen die Stimmung kippten. Panikverkäufe ließen die Kurse immer schneller purzeln und vernichteten einen Buchgeldwert von 200 Milliarden Euro.

Bankenpleiten verursachen Krise

Wichtige Börsenereignisse entstanden auch aus den Pleiten mehrerer großer Bankhäuser wie die besonders bekannt gewordenen Lehmann Brothers. Bei vielen Banken und Finanzunternehmen flog 2008 die zu großzügige Vergabe von Krediten auf. Große Summen mussten als Kreditausfall abgeschrieben werden. Sowohl die Koppelung der Banken an die Börsen als auch der Vertrauensverlust der Anleger verursachten Verkaufswellen, die zu Kursverfall an den Börsen und einer weltweiten Finanzkrise führten. Als Wertpapierverlust schätzte der Internationale Währungsfonds im Jahr 2009 die Summe von knapp 4 Billionen US-Dollar. Das Jahr 2010 brachte an vielen Börsen der Welt erstmals wieder Kurswerte, die vor dem Beginn der Finanzkrise schon erreicht waren.

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