Kosovo

Seit Januar 2002 ist der Euro als offizielles Zahlungsmittel im Kosovo anerkannt. Das erste Land im Balkan, das der Euro-Einführung eigenständig zustimmte. Später entschied sich auch Montenegro für die europäische Gemeinschaftswährung. Zwischen der EU und dem Land ohne eigene Euro-Münzen bestehen keinerlei Verträge, die diese Nation als EURO-Land ausweisen würde. Die Prägung landeseigener Münzstücke ist daher nicht zulässig. Der Einkauf von Münzen und Banknoten erfolgt auf Basis der eigenen Willenserklärung durch Gold, Wertpapiere oder Devisen.

Kosovo - von der D-Mark zum Euro

Bis zum Jahr 1999 war der Dina im Kosovo das Zahlungsmittel Nummer 1. Mit Ende des Krieges stellte der seit 17.02.2008 unabhängige Staat auf die Deutsche Mark um. Mit dem Verschwinden der D-Mark entschieden sich auch die Kosovaren für den Euro. Für die Ausgabe der Münzen sind die Zentralbanken der Mitgliedsländer zuständig. Die Nation ohne eigene Euro-Münzen ist derzeit für Sammler kaum interessant. In den nächsten Jahren könnte sich dies laut Angaben der Europäischen Union ändern. Ein Hindernis für die Prägung eigener Euro-Münzen ist, dass eine Zustimmung aller EU-Staaten erfolgen muss. Da Länder wie Rumänien, Griechenland, Slowakei, Zypern oder Spanien gegen einen Beitritt sind, müssen sich Münzsammler noch gedulden.

Kosovo ein potenzieller Beitrittskandidat

Für ein schnelleres Heranführen wurde von der EU eine finanzielle Hilfe zugesagt. So erhielt der Kosovo in den Jahren 2008 bis 2012 nahezu 500 Millionen Euro. Zudem gibt es noch weitere Maßnahmen zur Stabilisierung des Justiz-, Polizei- und Zollwesens, die eine EU-Mitgliedschaft ermöglichen. Stichproben im Kosovo ergaben, dass die im Umlauf befindenden Euro-Münzen hauptsächlich aus Deutschland und Österreich stammen. Doch auch die Münzen anderer Mitgliedsländer sind zahlreich vorzufinden. Wann sich Sammler und Anleger an Euro-Münzen aus dem Kosovo erfreuen dürfen, ist nicht bekannt. Spekulationen lassen für die Nation ohne eigene Euro-Münzen bei fortführender Stabilisierung eine Vermutung in den nächsten Jahren zu.

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