Medaillen

Für ganz außergewöhnliche Leistungen oder zu besonderen Anlässen gibt es Auszeichnungen. Diese sind mit einer Inschrift oder mit einer figürlichen Darstellung versehen. Verschiedene Materialen wie Gold, Silber oder Bronze finden hier Verwendung.

Ursprung des Wortes Medaille

Der Ursprung des Wortes bildet sich aus den Ableitungen des französischen Wortes "médaille" und aus dem lateinischen "metallia" bzw. "metallum", was so viel wie "Metallmünze" heißt. Das erste Mal wurden Medaillen in der Renaissance – vom 14. bis zum 16. Jahrhundert - erwähnt.

Verwendung von Medaillen

Ihr Einsatz ist sehr vielseitig. Anzutreffen sind sie vor allem in den Bereichen Auszeichnungen und Gedenkprägungen. Der Einsatzbereich der Auszeichnungen umfasst die Gebiete des Sports, des Berufs, der Kultur und der Wissenschaft. Vor allem im Bereich des Sports sind diese Auszeichnungen weit verbreitet. Für die ersten drei Plätze eines sportlichen Wettkampfes werden an die Gewinner Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen verliehen. Sie besitzen für die Sportler in erster Linie einen ideellen Wert. Meist werden sie zusammen mit Pokalen übergeben. Gedenkprägungen kommen zum Beispiel bei Jahrestagen oder bei Persönlichkeitsehrungen zum Einsatz. Auch in Wissenschaft und Kunst gibt es Auszeichnungen. Diese werden in den einzelnen Fachbereichen verliehen, wie zum Beispiel in der Medizin, Informatik oder Physik. Ebenso gibt es sie für die Disziplinen des Militärs sowie Verdienst- und Ehrenmedaillen (v.a. Orden und Verdienstorden).

Sammeln von Medaillen

Gesammelt werden Medaillen aus geschichtlichen oder aus Stilgründen. Aus historischer Sicht stellen sie eine Art von Dokumentation dar, die für eine bestimmte Epoche typisch ist. Zeugnisse einer Epoche können zum Beispiel die Inschrift, die Prägung oder eine bezeichnende grafische Darstellung sein. Antike griechische oder römische Medaillen haben einen ästhetischen Sammelgrund. Sie stellen authentische Beweise des jeweiligen Zeitabschnittes dar.

Die Lizitation von Medaillen

Veräußerungen oder Versteigerungen gegen Geldwert sind natürlich auch möglich. Veräußerungsmöglichkeiten bieten Vor-Ort-Auktionen bzw. Online-Auktionen. Versteigerungskriterien sind u.a. die Prägung, das Erscheinungsjahr, die Größe der Medaille sowie die Inschrift oder eine grafische Darstellung. Die Beschaffenheit der Medaillen wird u.a. durch die Patina, Stempelglanz oder anhand vorhandener kleiner Kratzer definiert. Die Randausführungen und der Zustand spielen bei der Wertbestimmung eine entscheidende Rolle. Die Seltenheit oder Häufigkeit fließen ebenso in die Bewertung mit ein. All diese Eigenschaften fügen sich zu einem Gesamtbild zusammen und bilden so bei einer Versteigerung den monetären Wert.

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